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Länder ist weit jenseits Fortingall. — Geduld, Tochter, ichwerde Dir sogleich Nachricht bringen."
„Ihr braucht Euch darum nicht zu beeilen, Simon Glo-vcr," rief das hartnäckige alte Weib; „das Beste undSchlimmste davon könnt Ihr hören, eh' Ihr einen Fuß überEure Schwelle setzt. Ich weiß die ganze Geschichte draußen;denn, dachte ich, unser Herr ist so eigensinnig, daß er hinaus-laufen wird, um die Sache zu hören, was es auch sei; und somacht' ich mich selber auf den Weg und mußte mich nach Allemerkundigen, weil er sonst seine alte Nase mitten hinein steckenwürde, um sich kneipen zu lassen, ohne zu wissen, warum."
„Und was ist cs für eine Neuigkeit, Alte?" sagte der un-geduldige Glover, noch immer eifrig beschäftigt mit hundertBändern und Nesteln, mittelst deren das Wams an die Hosenbefestigt wurde.
Dorothee ließ ihn in seinem Werke fortfahren, bis siemerkte, daß es bald vollendet sein müßte und sie voraussah,wenn sie das Geheimniß nicht selbst erzählte, werde ihr Herrdraußen in Person nach dem Grund der Unruhe forschen Sierief daher weinend aus: „Ach, ach! Ihr könnt nicht sagen,daß cs meine Schuld ist, wenn Ihr schlimme Neuigkeiten hört,bevor Ihr in der Frühmesse gewesen seid. Ich wollte es vorEuch verbergen, bis Ihr Gottes Wort gehört hättet; aber daJhr's einmal hören müßt: Ihr habt den treuesten Freundverloren, der je einem Andern die Hand reichte, und PerthHat den tapfersten Bürger zu betrauern, der je ein Schwertin die Hand nahm!"
„Harrp Schmied! Harry Schmied!" riefen Vater undTochter zugleich.
„Ach, ja freilich, da habt Jhr's denn endlich," sagte Do-rothee; „und wessen Schuld ist cs, als Eure eigne? — Ihr