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gute und würdige Männer; wir wollen uns nicht Aufrühreroder müßige Störer von des Königs Frieden nennen lassen.Bleibt still stehen und macht Platz, denn dort kommt BailieCraigdallie, ja, und der ehrsame Simon Glover, dem diegute Stadt sehr verpflichtet ist. Ach, ach! meine lieben Mit-bürger! seine schöne Tochter war gestern Abend eine Braut —diesen Morgen ist das schöne Mädchen von Perth Wittwegeworden, bevor sie ein Weib gewesen!"
Dieser neue Grund zum Mitgefühl steigerte die Wuth undden Schmerz der Menge um so mehr, da sich viele Weibernunmehr eingefunden hatten, welche das Lärmgeschrei derMänner nachriefen.
„Ja, ja! St. Johnstons Jagd ist los: für das schöneMädchen von Perth und den tapfern Harry Gow! Auf, auf!Mann für Mann! Spart keine Hiebe! — Zu den Ställen!— zu den Ställen! Wenn das Pferd weg ist, nützt derKriegsman» nichts! Haut die Knechte und Aromen nieder!lähmt, verstümmelt die Rosse! tödtet die schlechten Knappenund Pagen! die stolzen Ritter mögen uns zu Fuße begegnen,wenn sie's wagen!"
„Sie wagen's nicht, sie wagen's nicht!" antworteten dieMänner; ihre Stärke liegt in Roß und Rüstung; und dochhaben die hochmüthigen und undankbaren Schurken einenMann erschlagen, dessen Geschick als Waffenschmied weder inMailand noch Venedig übertroffen ward. Zu den Waffen!zu den Waffen, brave Bürger! St. Johnstons Jagd istlos!"
Unter diesem Geschrei gewannen die Magistratspersonenund die vornehmen Einwohner mit Mühe Platz, um den Leich-nam zu untersuchen; sie hatten den Stadtschreiber bei sich,der ein amtliches Protokoll führen, oder, wie man es noch