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unfern eigenen Straßen erschlagen lassen?" sagte der Fleischer.„Der Bruce hielt's anders. Will uns der König nichtschützen, müssen wir uns selber schützen. Zieht die Sturm-glocke, jede Glocke, die einen Ton gibt- Rust und schontnichts, — die Jagd St- Johnstons ist los!"
„Ja," rief ein anderer Bürger, „und laßt uns zu Douglas'und Albany's Häusern, daß wir sie bis auf den Grund nie-dcrbrennen. Laßt das Feuer weit und breit verkünden, daßPerth seinen tapfcrn Harry Gow zu rächen verstand! Er hatzwanzig Mal für das Recht der guten Stadt gekämpft —laßt uns zeigen, daß wir einmal fechten können, um sein Un-recht zu rächen. Hallo ho! brave Bürger, St- JohnstonsJagd ist los!"
Dies Geschrei, der wohlbekannte Lärmruf unter den Ein-wohnern von Perth, den man selten hörte, außer in Fällenallgemeinen Aufruhrs, hallte von Mund zu Munde wider,und einige benachbarte Kirchthürme, deren sich die wüthendenBürger, sei es mit Zustimmung der Priester oder trotz derenWiderstand, bemächtigt hatten, begannen die vcrhängnißvol-len Lärmsignale zu entsenden, wobei die Glocken, wie mansagte, da die gewöhnliche Aufeinanderfolge der Klänge umge-kehrt war, rückwärts geläutet wurden.
Während die Menge dichter wurde und das allgemeineGeschrei immer lauter, behielt Allan Greis, ein dicker Mannmit tiefer Stimme und angesehen bei Hohen und Niedern,seinen Posten beim Leichnam, rief laut der Menge zu, zurück-zutreten und die Ankunft der Magistratspersonen zu er-warten.
„Wir müssen in der Sache nach der Ordnung verfahren,Ihr Meister; müssen unsre Obrigkeit an unsrer Spitze haben.Sie ist gehörig gekoren und erwählt auf unserm Rathhause,