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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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der Wirth des Greifs, der selber Magistratsperson war, wollteden Körper nicht anrühren oder aufheben lassen, bis derBailie Craigdallie ankäme, so daß Niemand das Gesicht zusehen bekam.

Dies ist eine Angelegenheit der guten Stadt, meineFreunde," sagte er;und wenn es der muthige Schmied vomWynd ist, der hier liegt, so lebt kein Mann in Perth, dernicht Gut und Blut wagen wird, um ihn zu rächen. SehtIhr, die Schurken haben ihn von hinten getroffen, denn zehnschottische Meilen in der Runde ist kein Mensch, weder Edlernoch Bauer, weder Hochländer noch Niederländer, der ihmvon Angesicht zu Angesicht in so schnöder Absicht begegnetwäre. O, brave Männer von Perth, die Blüthe Eurer Mann-heit ist niedergehauen, und das durch eine schlechte und vcr-rätherische Hand!"

Ein wildes Geschrei der Wuth erhob sich unter dem Volke,welches sich schnell versammelte.

Wir wollen ihn auf unsere Schultern nehmen," sagte einstarker Fleischer;wir wollen ihn vor den König in's Domi-nikanerkloster tragen."

»Ja, ja," antwortete ein Grobschmied,weder Pfortenoch Riegel soll unö vom König zurückhalten; weder Mönchnoch Messe soll unfern Vorsatz hindern. Ein besserer Waffen-schmied führte nie den Hammer über'm Ambos!"

Zu den Dominikanern! zu den Dominikanern!" rief dasversammelte Volk.

Bedenkt, Bürger," sagte ein Anderer;unser König istein guter König und liebt uns wie seine Kinder. Der Douglasund der Herzog von Albany sind cs, die den guten KönigRobert die Klagen seines Volkes nicht hören lassen."

Sollen wir uns wegen des Königs Herzenssanftmuth in

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