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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
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die jetzt der Tugend der Nüchternheit entbehrten, sie nachzu-ahmen, so gut sie konnten, und sämmtliche wilde Lärmer be-gannen das Ansehen einer Anzahl anständiger Personen anzu-nchmen, die, welche von einem Rausche unversehens befallen,ihren Zustand zu bemänteln bemüht sind, indem sie eine dop-pelte Portion von Förmlichkeit im Benehmen blicken lassen.Inzwischen ließ sich der Prinz, nachdem er hastig seine Kleidungverändert, durch den einzigen nüchternen Mann der ganzen Ge-sellschaft zur Thür leuchten, wäre aber auf dem Wege dorthinfast über den schlafenden Körper des rohen Bonthron gestolpert,frWie begegnet uns das erbärmliche Thier noch einMal?" sagte zornig" und voll Ekel der Prinz.Hier, stoßeEiner von Euch den Elenden io den Pferdetrog, damit er einMal in seinem Leben rein gewaschen wird."

Während das Gefolge seinen Befehl vollzog, indem sie sicheines Brunnens im äußeren Hofe bedienten, und während Bon-thron eine Strafe erlitt, der er nicht anders zu widerstehenvermochte, als durch inartikulirtes Stöhnen und Grunzen, wiees ein Bär hören läßt, setzte der Prinz seinen Weg nach sei-nen Gemächern fort, die in einem Hause, Constables Lodgingsgenannt, befindlich waren, welches den Grafen von Crrol ge-hörte. Unterwegs fragte der Prinz, um seine Gedanken vonden unangenehmen Gegenständen abzulenken, seinen Gefähr-ten, wie es käme, daß er nüchtern sei, während sich die Nebli-gen so sehr mit Getränk beladen hätten.

Mit Eurer Hoheit Erlaubniß," erwiderte der EngländerWaikins,ich gestehe, es war sehr frei von mir, nüchtern zusein, wenn Euer Gnaden Wille war, daß Euer Gefolge be-trunken sein sollte; aber da Alle Schotten waren, außer mir,so hielt ich es nicht für klug, in ihrer Gesellschaft betrunken zuwerden; sie können mich kaum ausstehen, wenn wir Alle nüch-