John von Ramorny, schlaft — schlaft — und vergeht dieverhängnißvolle Unterhaltung, wobei, hoff' ich, mehr das Fie-ber der Krankheit und des Weines das Wort führte, als un-sere eigenen Gesinnungen. — Leuchtet zur Thür vor, Eviot!*
Evivt rief die Begleiter des Prinzen herbei, die, erschöpftvon den Genüssen des Abends, auf der Treppe und in derVorhalle cingcschlafen waren.
„Ist Niemand unter Euch nüchtern?" sagte der Herzogvon Rothsay, dem der Anblick seiner Gefährten widerlich war.
„Nicht Einer — nicht Einer," antworteten die Leute mittrunkenem Jubel; „Keiner von uns ist Verräther am Kaiserder lustigen Leute!"
„Und also sind Alle von Euch in Bestien verwandelt?"sagte der Prinz.
„Aus Gehorsam und in Nacheiferung Eurer Hoheit," ant-wortete ein Bursche; „oder wenn wir ein wenig Eurer Ho-heit nachstehen, so wird ein Zug aus der Flasche —"
„Still, Vieh!" sagte der Herzog von Rothsay; „ist Keinervon Euch nüchtern, sag' ich?"
„Ja, mein edler Fürst," war die Antwort; „hier ist einfalscher Bruder, der Engländer WatkinS."
„So komm her, WatkinS, und trag' mir eine Fackel. Gibmir auch einen Mantel und eine andere Mütze, und nimm dasdumme Zeug da weg," mit diesen Worten warf er seine Fe-derkrone weg; „könnt' ich doch all' meine Thorheiten so leichtwegwersen. — Engländer WatkinS, begleite mich allein undIhr Uebrigen endet Eure Lust und legt Eure Masken ab;der Karneval ist vorüber und das Fasten hat begonnen."
„Unser Monarch dankt diese Nacht früher als gewöhnlichab," sagte Einer von dem Schwarme; da aber der Prinzkeine weitere Aufmunterung gab, so bemühten sich diejenigen,