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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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sein würde. Ich muß mich kurz fassen, denn meine Gedankenverwirren sich wieder; cs ist nur die Noth, die sie beisammenhält, wie ein Köcher ein Bündel Pfeile. Ihr seid in Gefahr,Mylord ich spreche aus sicherer Ueberzeugung Ihr habtDouglas getrotzt und Euer» Oheim beleidigt Eures Va-ters Unwillen erregt obwohl das nur Kleinigkeit gegendas Uebrige ist."

»Es schmerzt mich, meines Vaters Unwillen erregt zu ha-ben," sagte der Prinz, über den nun berührten wichtigerenGegenständen eine so unbedeutende Sache, wie den Mord einesHandwerkers, gänzlich vergessend,wenn cs in der That so ist.Aber wenn ich lebe, soll Douglas' Macht gebrochen werden,und die Schlauheit Albany's soll diesem wenig frommen!"

Ja, wenn wenn! Mylord," sagte Ramorny;mitsolchen Gegnern, wie Ihr habt, müßt Ihr Euch nicht auf wennund aber verlassen Ihr müßt Euch gleich entschließen zuschlagen oder erschlagen zu werden."

Wie meint Ihr das, Ramorny? Euer Fieber macht Euchtoll," antworiete der Herzog von Nothsay. -

Nein, Mylord," sagte Ramorny,stände meine Rasereiauch auf dem höchsten Punkte, dennoch würden die Gedanken,die jetzt durch meine Seele ziehe», sie rechtfertigen. Es kannsein, daß Schmerz über meinen eigenen Verlust mich verzwei-felt macht, daß Besorgniß für Eurer Hoheit Sicherheit michkühne Pläne unterhalten läßt; aber ich habe die volle Ur-theilskraft, womit der Himmel mich begabte, wenn ich Euchsage, daß, wenn Ihr je die Krone Schottlands tragen, ja,noch mehr, wenn Ihr einen zweiten St. Valentinstag sehenwollt, Ihr müßt"

Was werd' ich müssen, Ramorny?" sagte der Prinzmit würdevoller Miene;nichts meiner Unwürdiges, -off ich!"