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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
97
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rung der Lunge und schöne Einbildungskraft schenken, welchesseine erlesensten Gaben sind, während der treue Diener, derfür ihn trinkt, Ekel, Unbehaglichkeit, Nervenreizung, Trübungder Augen und Hirnklopfen haben wird, womit unser großerMeister Gaben begleitet, die uns sonst den Göttern zu ähn-lich machen würden. Was meint Ihr, Eviot? wollt Ihrder treue Diener sein, der zu seines Herrn Besten und alssein Stellvertreter trinkt? Thut dies, und wir werden unsbegnügen, Abschied zu nehmen, denn uns dünkt, daß unserUnterthan etwas gräßlich aussieht."

Ich würde Alles thun, was in meiner geringen Machtsteht," sagte Eviot,um meinen Herrn vor einem Tranke zubewahren, der sein Tod sein kann, und Eure Hoheit vor demBewußtsein, ihn veranlaßt zu haben. Aber hier ist Jemand,der sich mit Freuden diesem Geschäft unterziehen und EurerHoheit obendrein danken wird."

Wen haben wir da?" sagte der Prinz.Einen Fleischer und mich dünkt, direct von seinem Geschäft? Treiben Flei-scher ihr Gewerbe am Fastnachtsabend? Pfui, wie er nachBlut riecht!"

Diese Worte galten Bonthron, der, thcils verwundertüber den Tumult im Haufe, wo er Alles finster und still zufinden erwartete, und theils vom Weine betäubt, den derElende in großer Masse getrunken, auf der Schwelle derThür stand, den Auftritt vor sich anstarrend, sein Büffel-wamS mit Blut bedeckt und eine blutige Art in der Hand,so daß er einen schrecklichen und widerlichen Anblick für dieSchwärmer darbot, welche, obwohl sie nicht sagen konntenwarum, Furcht und Unbehagen-bei seiner Anwesenheit em-pfanden.

Als sie diesem unsaubern und gräßlich aussehenden WildenMädch. o. Perth. II. 7