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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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die Kürbißffasche näherten und als er eine, wie es schien, mitBlut besudelte Hand darnach ausstreckte, rief der Prinz:

Hinab mit ihm! laßt den Elenden nicht in unserer Ge-genwart trinken; sucht ein ander Gefäß für ihn, als unfernheiligen Kürbiß, das Zeichen unserer Freuden ein Sautrogwäre besser, wenn er zu haben wäre. Fort mit ihm! Manertränke ihn zur Buße für seines Herrn Nüchternheit. Laßtmich mit Sir John Ramorny und seinem Pagen allein; beimeiner Ehre! mir gefallen jenes Schurken Blicke nicht."

Das Gefolge bes Prinzen verließ das Gemach und nurEviot blieb zurück.

Ich fürchte," sagte der Prinz, sich dem Bette mit ande-rem Betragen, als er bisher gezeigt, nähernd,ich fürchte,mein lieber Sir John, daß dieser Besuch unwillkommen war;aber es ist Eure eigene Schuld. Obwohl Ihr unsere alteGewohnheit kennt und die Pläne für den Abend selber ent-werfen halset, seid Ihr uns doch nicht nahe gekommen seit demSt. Valentinstag es ist nun Fastnacht und die Entfernungist offener Ungehorsam und Verrath an unserm Königreicheder Lust und den Statuten der Kürbißflasche."

Ramorny erhob sein Haupt und heftete einen wirren Blickauf den Prinzen; dann gab er Eviot ein Zeichen, ihm Etwaszu trinken zu geben. Der Page reichte ihm einen großen Be-cher Arznei, welche der Kranke mit Gier und zitternder Hastverschlang. Dann brauchte er wiederholt die aufreizende Es-senz, die ihm zu dem Zwecke der Arzt zurückgelaffen, undschien seine zerstreuten Sinne zu sammeln.

Laßt mich Euern Puls, fühlen, lieber Ramorny," sagteder Prinz;ich versteh' Etwas von der Heilkunst Wie,Ihr reicht mir die linke Hand, Sir John? Das ist gebühr-