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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
86
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einzubüßen, Deinen Schlummer stören. Ruhe in der Ueber-zeugung, daß Du der Ausforderung antworten wirst, wozuDu das Recht hast, da Dich der grobe Reiter beleidigte."

Sehr dankbar, herzlichen Dank," sagte Oliver, sehr ver-legen durch seines Freundes unerwartete Nachgiebigkeit.Dubist der gute Freund, wie ich Dich immer kannte. Aber ich-ege zu viel Freundschaft für Harry Schmied, als er fürOliver Proudfute. Ich schwöre bei St. John, ich will nichtzu Deinem Nachtheil in diesem Streite fechten. Das ist nunausgesprochen und die Versuchung kann mir nichts mehr an--aben, da Du mich nicht meineidig sehen sollst und gab' eszwanzig Duelle zu bestehen."

Hör'," sagte der Schmied,bekenne, daß Du Furcht hast,Oliver. Sage gleich die ehrliche Wahrheit, oder ich lasse Dichdas Duell ausfechten, so gut Du kannst."

Ei, guter Gevatter," erwiderte der Strumpfwirker,Duweißt, ich fürchte mich nie. Aber, in Wahrheit, Jener ist einverzweifelter Schurke; und da ich ein Weib habedie armeMagda, Du weißt ja und kleine Familie, und Du"

Und ich," antwortete Harrp heftig,habe keine, und niewerd' ich eine haben."

Ei, wirklich so ist es allerdings und daher wollt'ich, Du föchtest lieber diesen Kampf als ich."

Nun, bei unserer lieben Frau, Gevatter!" antwortete derSchmied,Du bist leicht fertig ! Wisse, Du thörichter Bursche,daß Sir Patrick Charteris, der immer ein lustiger Mann ist,nur mit Dir gespaßt hat. Meinst Du, er würde die Ehre derStadt auf Deinen Kopf wagen? oder daß ich Dir den Vor-rang lassen würde, wo es eine solche Sache gilt? Nun gut,geh' heim, laß Dir von Magda eine warme Nachtmütze um denKopf binden; nimm ein gutes Frühstück und ein Glas Brannt-