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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
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Ach, ich würde Dir für ein Nachtquartier sehr danken, abermeine Magda wird böse das heißt, nicht böse, denn dar-nach frag' ich nichts aber, die Wahrheit zu sagen, sie istgar zu besorgt in einer lustigen Nacht wie diese, da sie weiß,mein Sinn gleicht dem Deinigen ein Wort und ein Hieb."

Nun, dann geh' heim," sagte der Schmied,und zeig'ihr, daß ihr Schatz in Sicherheit ist, Meister Oliver dieStraßen sind ruhig und um offen zu reden: ich möchteallein sein."

Ach, ich Hab' aber noch über wichtige Dinge mit Dir zureden," erwiderte Oliver, der sich scheute zu bleiben, und dochauch nicht gern gehen wollte.ES hat Lärm gegeben in unsermStadtrath wegen der Geschichte vom Valentinsabend. DerOberrichter sagte mir vor kaum vier Stunden, der Douglasund er wären übcreingekommen, die Fehde durch einen Käm-pfer von jeder Partei zu entscheiden, und es werde unser Be-kannter, der Teufels-Dick, seinen Adel bei Seite setzen und dieSache des Douglas und der Edelleute verfechten. Obwohl ichnun der ältere Bürger bin, so will ich doch gern um unsrer altenLiebe und Freundschaft willen Dir den Vorrang lassen, undmich mit dem bescheidneren Amte des Secundanten begnügen."

Harry Schmied, obwohl ungehalten, konnte doch kaum einLächeln unterdrücken.

Wenn es das ist, was Deine Ruhe stört und Dich umMitternacht von Deinem Bette fern hält, so will ich die Sacheabmachen. Du sollst den Dir angebotenen Vorzug nicht ein-büßen. Ich habe einige Dutzend Zweikämpfe durchgefochtennur allzuviel. Du bist, denk' ich, blos Deinem hölzernen Sul-tan begegnet es wäre unbillig ungerecht unfreund-lich wenn ich Dein freundliches Anerbieten mißbrauchte. Sogeh' heim, guter Freund, und laß nicht die Furcht, Ruhm