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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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um die Artigkeit seiner Mitbürger anzuerkennen und dagegenden Wein zu Ehren der lustigen Mohrentänzer von Perth um-gehen zu lassen.

Wir danken Dir, Vater Simon," sagte eine Stimme, diein einem künstlichen Gequik den Ton des Oliver Proudfuteschlecht zu verbergen strebte.Aber ein Anblick Deiner lieb-lichen Tochter wäre unserm jungen Blut süßer gewesen, alsein ganzes Faß voll Malvaster."

Ich dank' Euch, Nachbarn, für Euer Wohlwollen," er-widerte der Handschuhmacher.Meine Tochter ist nicht wohlund kann nicht in die kalte Nachtluft kommen aber wenndieser fröhliche Herr, dessen Stimme ich kennen sollte, in meinarmes Haus kommen will, so wird sie ihm den Dank für dieUebrigen übertragen."

Bringt Ihr uns in Greifs Schenke," riefen die übrigenTänzer ihrem begünstigten Gefährten zu;denn dort wollenwir Kehraus machen und. die Gesundheit der schönen Katha-rina noch einmal trinken-"

Ich bin in einer halben Stunde bei Euch," sagte Oliver,und will sehen, wer die größte Flasche leert oder das lautesteLied singt. Ja, ich will so lustig sein zum Schluß des Kar-nevals, als sollte sich mit den Fasten mein Mund für immerschließen."

So lebt wohl," riefen seine Genossen im Mohrentanz;lebt wohl, lustiger Strumpfwirker, bis wir uns Wiedersehen."

Die Mohrentänzer setzten also ihren Zug fort, tanzendund singend, während sie von vier Musikanten geführt hin-gingen und Simon Glover ihren Koryphäen in sein Haus zog,und ihm einen Stuhl an das Feuer rückte.

Aber wo ist Eure Tochter?" sagte Oliver.Sie ist derMagnet für uns tapfere Degen."