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daß das große Fasten mit all' seinen Beschwerden und Ent-behrungen nahe und daß es daher klug sei, so viel Lust alsmöglich zu genießen und sich alle erdenklichen Thorheiten zuverzeihen, als man in dem kurzen Zeiträume vor dem Beginnjenes begehen konnte.
Die üblichen Vergnügungen hatten stattgefunden und inden meisten Theilen der Stadt war die gewöhnliche Ruheeingetreten. Besonders angelegen hatte es sich der Adel seinlassen, eine Erneuerung des Zwistes zwischen seinem Gefolgeund den Bürgern der Stadt zu verhüten; so waren die Lust-barkeiten mit weniger Unfällen als sonst vorübergcgangen, in-dem man nur drei Todte und einige gebrochene Glieder zählte,was aber so unbedeutende Leute betraf, daß man es nichtnäherer Nachfrage werth hielt. Der Karneval schloß sich imAllgemeinen ruhig, aber an einigen Orten hatte man die Lustnoch nicht eingestellt.
Eine Gesellschaft Schwärmer, die man besonders bemerktund mit Beifallruf begleitet hatte, schienen ihre Lustbarkeit un-gern zu schließen. Die Entry (Liste der Tänzer), wie man esnannte, bestand aus dreizehn Personen, gleichmäßig gekleidet,in dichtanschlicßenden Wämsern von Gemsleder, seltsam gezeich-net und gestickt. Sie trugen grüne Mützen mit silbernen Trod-deln, rothe Bänder, weiße Schuhe, an Kniecn und Knöchelnkleine Schellen und ein bloßes Schwert in der Hand. Diesegeschmückte Schaar hatte vor dem König den Schwerttanz auf-gesührt, der im Zusammenschlagen der Waffe und einem Wechselseltsamer Stellungen bestand. Sie waren eben im Begriff, ihreGeschicklichkeit zum zweiten Male vor Simon Glovers Thür zuzeigen, ließen für sich und die Zuschauer Wein bringen undtranken laut jubelnd auf das Wohl des schönen Mädchens vonPerth. Der alte Simon erschien an der Thür seiner Wohnung,