„Ei, sie hütet wirklich ihr Zimmer, Nachbar Oliver; „und,um offen zu sprechen, sie hütet ihr Bett."
„Ei, dann will ich hinauf und sie in ihrem Kummer sehen
— Ihr habt meinen Zug gestört, Gevatter Glover, und Ihrseid mir Ersatz schuldig; — ein lustiger Degen, wie ich, willnicht beides, das Mädchen und das Glas, verlieren- — Siehütet das Bett wirklich?
Mein Hund und ich besuchen DirZn gern nur kranke Mädchen hier;
Wenn krank sie und am Sterben sind,
Dann kommt mein Hund und ich geschwind.
Und gerb' ich, wie cs doch muß sein,
So scharrt mich unter'», Biersaß ein;
Berschlnng'nen Arm'S ruht sicherlichUnd traulich dann mein Hnnd und ich."
„Kannst Du nicht einen Augenblick ernst sein, NachbarProudfutc?" sagte der Handschuhmacher; „ich habe ein Wortmit Dir zu reden." »
„Ernst?" antwortete der Gast; „ei, ich bin den ganzenTag ernst gewesen — ich kann kaum den Mund aufthun, ohnedaß etwas von Tod, Begräbniß und dergleichen herauskommt
— das find die ernstesten Gegenstände, die ich kenne."
„Bei St. John, Mensch!" sagte der Handschuhmacher,„bist Du dem Tode geweiht?"
„Nein, ganz und gar nicht — 's ist nicht mein eigner Tod,den diese düstern Gedanken anzeigen —ich habe ein gutes Ho-roscop und werde noch fünfzig Jahre leben. Aber cs ist dasGeschick des armen Schelms, — des Douglassölbners, den ichim Gefecht am Valcntinstag nicderschlug — er starb letzteNacht — das ist's, was mir auf der Seele lastet und düstreGedanken weckt- Ach, Vater Simon, wir Kriegsleute, die wirBlut in unserm Zorn vergießen, haben manchmal finstre Ge-