Druckschrift 
15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
70
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Ei, sie hütet wirklich ihr Zimmer, Nachbar Oliver;und,um offen zu sprechen, sie hütet ihr Bett."

Ei, dann will ich hinauf und sie in ihrem Kummer sehen

Ihr habt meinen Zug gestört, Gevatter Glover, und Ihrseid mir Ersatz schuldig; ein lustiger Degen, wie ich, willnicht beides, das Mädchen und das Glas, verlieren- Siehütet das Bett wirklich?

Mein Hund und ich besuchen DirZn gern nur kranke Mädchen hier;

Wenn krank sie und am Sterben sind,

Dann kommt mein Hund und ich geschwind.

Und gerb' ich, wie cs doch muß sein,

So scharrt mich unter'», Biersaß ein;

Berschlnng'nen Arm'S ruht sicherlichUnd traulich dann mein Hnnd und ich."

Kannst Du nicht einen Augenblick ernst sein, NachbarProudfutc?" sagte der Handschuhmacher;ich habe ein Wortmit Dir zu reden." »

Ernst?" antwortete der Gast;ei, ich bin den ganzenTag ernst gewesen ich kann kaum den Mund aufthun, ohnedaß etwas von Tod, Begräbniß und dergleichen herauskommt

das find die ernstesten Gegenstände, die ich kenne."

Bei St. John, Mensch!" sagte der Handschuhmacher,bist Du dem Tode geweiht?"

Nein, ganz und gar nicht 's ist nicht mein eigner Tod,den diese düstern Gedanken anzeigenich habe ein gutes Ho-roscop und werde noch fünfzig Jahre leben. Aber cs ist dasGeschick des armen Schelms, des Douglassölbners, den ichim Gefecht am Valcntinstag nicderschlug er starb letzteNacht das ist's, was mir auf der Seele lastet und düstreGedanken weckt- Ach, Vater Simon, wir Kriegsleute, die wirBlut in unserm Zorn vergießen, haben manchmal finstre Ge-