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Sechszehntes Kapitel.
Z» Fastnacht, als wir lustig waren.
Schottisches Lied.
Die Nacht, welche auf Ramorny's Krankenbett sank, solltekeine ruhige sein. Zwei Stunden waren seit dem Abendgeläutevergangen, welches damals um sieben Uhr stattfand, und Allehatten sich in jener alten Zeit zur Ruhe begeben, außer solche,die Andacht, oder Beruf, oder Ausschweifung munter erhielt;da es nun der Abend vor Fastnacht war, so waren die Orteder Fröhlichkeit von jenen dreien bei weitem am meisten be-völkert-
Das Volk hatte sich den ganzen Tag über beim Ballspielergötzt und ermüdet; die Ritter und Edeln hatten Hahnen-kämpfe gehalten oder der üppigen Musik der Minstrels gelauscht,während die Bürger sich an Speckkuchen und fetter Brodsuppegelabt hatten, — es war dies nämlich die Brühe, in welcherman gesalzenes Rindfleisch abgekocht und worein man geröstetenGries streute, ein Gericht, welches auch noch jetzt dem einfachenaltschottischer Sitte getreuen Gaumen nicht unangenehm ist.Diese Hebungen und Speisen waren dem Festtag cigenthümlich,auch war es strenge Regel, daß jeder gute Katholik am Abendso viel Bier oder Wein trank, als er sich verschaffen konnte,und, wenn er jung und gewandt war, auf dem Ball tanzteoder unter den maurischen Tänzern eine Figur abgab, derenKleidung in Perth, wie an anderen Orten, höchst seltsam warund die sich durch Gewandtheit und Behendigkeit auüzeichneten.Dieser Lustigkeit ließ man unter dem Vorwände freien Lauf,
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