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„und wenn Bonthron ihn nicht mit einem ebenso scharfenHiebe bezahlt und die Hilfe des Wundarztes unnöthig macht, sosagt, daß John von Ramorny keine Verbindlichkeit lösen kann."
„Da sprecht Ihr, wie cs Euch ziemt, edler Ritter!" ant-wortete der Apotheker. „Und ferner laßt mich sagen, daßdie Geschicklichkeit des Operateurs umsonst gewesen wäre undder Blutverlust Eure Adern erschöpft hätte, wäre nicht derVerband und die blutstillenden Mittel der guten Mönche ge-wesen, so wie die armen Dienste Eures demüthigen Unter-thanen Henbane DwiningS."
„Still!" rief der Kranke, „mit Deiner ungliickweissagendenStimme und Deinem noch schlimmer klingenden Namen! —Mir ist, während Du von den Qualen sprichst, die ich erlitten-wie wenn sich meine zerschnittenen Nerven streckten und zu°sammenzögen, als regierten sie noch die Finger, die einst einenDolch fuhren konnten."
„Dies," erklärte der Arzt, „ist, mit Euer Gnaden Erlaub-niß, eine Erscheinung, die uns Aerzten wohlbekannt ist. ESgab unter den alten Weisen einige, welche glaubten, es bestehezwischen den Nerven eines abgenommenen Gliedes und demTheile, von dem es getrennt wurde, noch eine Sympathie,und in einem Falle, wie z. B. der Eurige ist, können die Fin-ger, die Ihr nicht mehr habt, beben und sich zusammcnziehcn,gleichsam um dem Antriebe zu entsprechen, der aus ihrer Sym-pathie mit der Lebenskraft des Gliedes hervorgeht, dem sieangehört haben. Könnten wir die Hand wieder bekommen,die gegenwärtig an das Stadtkreuz genagelt oder unter desschwarzen Douglas Obhut ist, so möchte ich die merkwürdigeErscheinung beobachten; aber ich glaube, man würde eben sosicher das Glied den Klauen eines hungrigen Adlers entreißen."
„Und Du könntest eben so sicher Deine boshaften Scherze