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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Stallknechts, des schwarzen Quentin und Eure Gnaden wissen,daß er nach Fife gereist ist, und zwar auf eine Weise, die dieSache glaublich macht,"

Freilich wohl," sagte Ramorny,kann dies Gerücht dieWahrheit eine kurze Zeit verbergen. Aber was hilft derkurze Verzug?"

Es kann verborgen bleiben, wenn Ihr Euch eine Zeitlangvom Hose zurückzieht, und dann, wenn neue Ereignisse dieErinnerung an gegenwärtigen Streit verdunkelt haben, kannman vielleicht sagen, die Wunde käme von einem Lanzenstichoder von einem Armbrustbolzen. Euer Knecht wird einen geeigne-ten Vorwand finden und für die Wahrheit der Sache stehen."

Der Gedanke macht mich rasend," sagte Ramorny, wiederseufzend vor innerem und äußerem Schmerze.Aber ich sehekein anderes Mittel."

Es gibt ein anderes," sagte der Wundarzt, dessen schlech-tem Gemüthe seines Herrn Trauer köstliche Nahrung war.Inzwischen wird man glauben, Ihr seid in Folge einigerQuetschungen und aus Kummer über den Entschluß des Prin-zen, Euch nach Herzog Albany's Rath seine Gunst zu entziehenund aus seinem Dienste zu verabschieden, auf das Zimmerbeschränkt; und das ist ja öffentlich bekannt."

Schurke, Du folterst mich!" rief der Kranke.

Im Ganzen," sagte Dwining,seid Ihr dennoch gutweggekommen, und, außer was den Verlust Eurer Hand be-trifft, wofür es kein Mittel gibt, solltet Ihr Euch eher freuen,als beklagen; denn kein Chirurg in Frankreich oder Englandkönnte die Operation besser vollbracht haben, als dieser Kerlmit seinem scharfen Hiebe.«

Ich weiß vollkommen, was ich ihm zu danken habe,"sagte Ramorny, seinen Zorn bekämpfend und Ruhe affectirend;