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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Thore nach einander noch vier Männer, von ähnlicher Gestaltund auf gleiche Weise gekleidet und bewaffnet.

Katharina war -u sehr an den Anblick der Bergbewohnerin solcher Nähe von Perth gewöhnt, als daß sie Unruhe hätteempfinden können, wie es bei einem andern Mädchen der Ebenebei solcher Gelegenheit hätte der Fall sein muffen. Sie sah mitziemlicher Ruhe diese riesigen Gestalten einen Halbkreis umsie und den Mönch schließen; sie hefteten ihre großen Augenauf sie, welcbe, wie sie vermuthete, eine wilde Bewunderungihrer Schönheit auSdrßckten. Sie begrüßte die Männer mitleichtem Kopfnicken und sprach unvollkommen die gewöhnli-chen Begrüßungöworte der Hochländer aus. Der'Aelteste,der die Schaar führte, beantwortete den Gruß und wurdedarauf still und unbeweglich. Der Mönch nahm seinen Rosen-kranz und auch Katharina fühlte einen eigenen Schauder umihrer persönlichen Sicherheit willen, und trat, um sogleich zuwissen, ob sie und der Mönch den Ort frei verlassen dürften,vor, als wollte sie den Berg hinabsteigen. Als sie aber durchdie Linie gehen wollte, die die Bergbewohner gezogen hatten,streckte Jeder seine Streitaxt aus und füllte den Raum, durchden sie gehen konnte.

Ein wenig betroffen, aber nicht erschreckt, denn sie konntenicht denken, daß etwas Schlimmes beabsichtigt werde, setztesie sich auf eins der zerstreuten Feldstücke, und bat den nebenihr stehenden Mönch, guten Muthes zu sein.

Wenn ich fürchte," sagte der Vater Clemens,ist esnicht für mich selbst; denn ob ich von den Aexten dieser wil-den Menschen erschlagen werde, wie ein Stier, der, zur Arbeitnicht mehr tüchtig, zum Schlachten verurtheilt wird, oder obsie mich mit ihren Bogensehnen binden und denen überliefern,die mir das Leben mit umständlicherer Grausamkeit nehmen,