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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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unterdrücken lassen, wenn seine Hoheit nicht versucht, den Die-ner zu beschützen.

Willst Du, mir zu Liebe, David," sagte der König, mitzitternder Stimme und einer Thräne im Auge,den gefähr-lichen Mann entlassen? Mir zu Liebe, der ich Dir das Herzaus meinem Busen nicht verweigern könnte?"

Es soll geschehen, mein Vater sogleich geschehen," er-widerte der Prinz; und die Feder ergreifend schrieb er hastigdie Entlassung Ramorny's aus seinem Dienste und übergab sieAlbany's Händen.Ich wollte, ich könnte all' Eure Wünscheso leicht erfüllen, mein königlicher Vater," fügte er hinzu, sichwieder zu des Königs Füßen werfend, der ihn aufhob undzärtlich in seine Arme schloß.

Albany sah mißmuthig drein, schwieg jedoch; und erst nachein oder zwei Minuten sagte er:Nachdem diese Sache soglücklich beigelegt ist, so erlaub' ich mir Eure Majestät zufragen, ob es Euch gefällt, dem Vesperdienst in der Kapellebeizuwohncn?"

Allerdings," sagte der König.Muß ich nicht dem Him-mel meinen Dank sagen, der die Einigkeit in meiner Familiehcrgestellt hat? Ihr werdet mit uns gehen, Bruder?"

Wenn es Euch gefällt, meine Abwesenheit zu gestatten,nein," sagte der Herzog.Ich muß mich mit Douglas undAndern über die Art verständigen, wie wir jene Hochlands-geier locken können."

Albany zog sich zurück, um seinen ehrsüchtigen Plänennachzusinnen, während Vater und Sohn dem Gottesdienstebeiwohnten, um dem Himmel für ihre glückliche Versöhnungzu danken.