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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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rcien gerichtet werden, Maßregeln der Milde und des Mit-leidens hinsichtlich der unglücklichen Opfer ihrer Vorspiegelun-gen getroffen werden"

So hält es die heilige Kirche stets, Mplord," sagte derPrior der Dominikaner.

Nun, dann fertige man die Vollmacht mit gehörigerSorgfalt aus im Namen unsers Bruders Albany und Ande-rer, die dazu paffend sein werden," sagte der König.Undnun laßt uns unfern Rath aufheben; Rothsay, komm' Du mitmir und leih' mir Deinen Arm, ich habe mit Dir alleinzu sprechen."

Holla!" rief hier der Prinz in dem Tone, in welchemer ein dressirtes Pferd angcredet haben würde.

Was bedeutet diese Rohheit, junger Mensch?" sagte derKönig. »Wirst Du nie Vernunft und Anstand lernen?"

Glaubt nicht, daß ich Anstoß geben wollte, mein König,"sagte der Prinz;aber wir gehen auseinander, ohne zu er-fahren, was hinsichtlich des seltsamen Abenteuers mit dertodten Hand geschehen soll, welche der Douglas so artig auf-gehoben hat. Wir werden hier in Perth unbehaglich sitzen,wenn wir in Zwist mit den Bürgern leben."

Ueberlaßt das mir," sagte Albany.Mit einigen Ge-schenken an Land und Geld und viel schönen Worten mögensich die Bürger für diesmal begnügen; aber es wäre gut, denBaronen und ihren Leuten, welche am Hofe sein müssen, zuempfehlen, daß sie den Frieden in der Stadt achteten."

Gewiß, so wollen wir's haben," sagte der König;manertheile sogleich deshalb strenge Befehle."

Das heißt den Burschen zu viel Gnade erweisen," sagteDouglas;aber cs ist Eurer Majestät Wille. Ich erlaubemir, mich zurückzuziehen."