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die ihn am eifrigsten aus der Festung jagen sollten, so wirdseine Gelegenheit, Unheil zu stiften, unberechenbar vermehrt."
„Eure Worte scheinen auf einen hier Anwesenden zu zie-len, Vater Prior," sagte Douglas; „wenn auf mich, so thunsie mir schnödes Unrecht. Ich weiß wohl, daß der Abt vonAberbrothock einige übclgemeinte Beschwerden geführt hat,weil ich sein Vieh nicht zu zahlreich für seine Heerden werdenließ, und nicht duldete, daß die Gctreidehaufen die Kloster-scheuern zerdrückten, während unsre Leute an Fleisch und ihrePferde an Hafer Mangel hatten. Aber mich dünkt, diesefruchtbaren Weiden und Felder seien von meinen Vorfahrendem Kloster Aberbrothock nicht in der Absicht geschenkt wor-den, daß ihre Nachkommen mitten in diesem Ueberfluß Hun-gers sterben sollten. Das soll nicht geschehen, bei der heili-gen Jungfrau! Aber was Ketzerei und falsche Lehre betrifft,"fügte er, mit der breiten Hand heftig auf die Tafel schlagend,hinzu, „wo ist der, welcher Douglas anzuklagen wagt? ESmißfällt mir, wenn man arme Leute wegen leichtsinniger Ge-danken verbrennt; aber mein Arm und Schwert werden im-mer bereit sein, den christlichen Glauben zu schützen."
„Mylord, ich zweifle nicht," sagte der Prior; „das iststets bei Eurem edlen Hause der Fall gewesen. Was desAbts Beschwerden betrifft, so verschieben wir die auf einenandern Tag. Was wir aber jetzt wünschen, ist, daß einemder ersten Großen des Staates eine Vollmacht gegeben werde,sich mit den Gliedern der heiligen Kirche zu dem Zwecke zuvereinigen, mit Gewalt, wen» es nöthig wäre, die Untersu-chungen zu unterstützen, welche der ehrwürdige Offizial derGrenzen und andre Prälaten, unter denen auch ich Unwür-diger sein werde, über die neuen Lehren anzustellen beabsich-tigen, welche die Reinheit des Glaubens verderben und die