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ihre Engländer in's Reich führt, wer soll sic versagen, wennDouglas anderswo ist?"
„Mein Schwert," antwortete Douglas, „ist stets zum Dienstseiner Majestät, sei es auf der Grenze oder in den tiefstenSchluchten der Hochlande. Ich habe die Rücken der stolzenPercy und Georgs von Dunbar schon gesehen und kann siewohl Wiedersehen. Und wenn es dem König gefällt, daß ichMaßregeln ergreife gegen den wahrscheinlichen Bund einesFremden und eines Verräthers, so gesteh' ich, daß, eh' icheiner geringern oder schwächern Hand das wichtige Werk derBeruhigung der Hochlande anvertraue, ich mich lieber zu Gun-sten der Politik des Herzogs Albany ausspreche und zugebe,daß diese Wilden sich einander vernichten, ohne die Baroneund Ritter mit der Mühe zu beladen, sie zu jagen."
„Mylord von Douglas," sagte der Prinz, der entschlossenschien, keine Gelegenheit vorbeizulaffen, wo er seinen hochmüthi-gen Schwiegervater necken konnte, „will uns anderen armenBewohnern der Ebene nicht einmal den Ruhm lassen, den wirauf Kosten der hochländischen Räuber erlangen könnten, währender schon in Gedanken eine Aernte von Siegen auf Kosten derEngländer sammelt; aber Percy hat den Rücken gewisser Leuteso gut gesehen, als Douglas, und ich hörte sagen, daß oft die,welche nach Wolle ausgingen, selber geschoren zurückkämen."
„Ein Sprichwort," sagte Douglas, „welches wohl füreinen Prinzen paßt, der mit dem Beutel einer wanderndenDirne an der Mütze, den er als Gunstzeichen erhalten, vonEhre spricht."
„Entschuldigt, Mylord," sagte Rothsay; „Leute, die un-passend heiratheten, werden gleichgiltig in der Wahl derjenigen,die sie pur umours lieben. Der Hund an der Kette muß nachdem nächsten Knochen greifen."