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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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wegen; aber bei Sl. Dunstan! der ein Heiliger meines eige-nen Gewerbes war, ich will in meinem Hause zu befehlenhaben; und wenn Ihr keinen bessern Grund, als Euren un-sinnigen Verdacht, vorbringt, indem Ihr mich verlaßt, so mögtIhr erwägen, wie Ihr Euch die Thür öffnen wollt, wennIhr zurückkehrt; denn ich wert,' Euch nicht dabei helfen, dassag' ich Euch."

Ei nun, mein Sohn, dies soll mich nie zwingen, den ehr-lichen Namen dranzuwagen, den ich sechzig Jahre bewahrte.Es war nie Eurer Mutter Sitte, und soll nie die meine sein,Landstreicher und Bänkelsängcrinnen aufzunehmen; und ichbrauche nicht lange nach einer Wohnung zu suchen, wenn ichnicht will, daß mich dasselbe Dach mit einer solchen Prinzessindeckt."

Damit begann die strenge Hosmeisterin in großer Eileihren Tartanmantel zurecht zu legen, um fortzugehen, indemsie ihn so weit vorzog, daß er ihre weiße Linnenhaube deckte,deren Saum ihr runzeliges, aber frisches und gesundes Gesichtumzog. Darauf ergriff sie einen Stab, den treuen Gefährtenihrer Gänge, und ging auf die Thür zu, als der Schmiedzwischen sie und den Ausgang trat.

Wartet wenigstens, Alte, bis wir abgerechnet haben. Ichbin Euch noch Lohn schuldig."

Und das ist wieder ein Traum Eures eigenen thörichtenKopfes. Welchen Lohn soll ich von dem Sohne Eurer Mutternehmen, die mich nährte und kleidete, als wär' ich eine Schwe-ster gewesen?"

Und das lohnt Ihr gut, Amme; Ihr verlaßt ihr einzigKind, da es Euch am nöthigsten braucht."

Dies schien das hartnäckige alte Weib zur Ucberlegung zubringen. Sie blieb stehen und sah abwechselnd ihren Herrn und