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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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die Sängerin an; dann schüttelte sie das Haupt, und schiensich wieder nach der Thür bewegen zu wollen.

»Ich nehme blos die arme Pilgerin unter mein Dach,"sagte der Schmied,um sie vor Gefängniß und Geisel zuschützen."

»Und warum sollt Ihr sie schützen?" sagte die unerbitt-liche Frau Shoolbred.Ich kann sagen, sie hat Beides ver-dient, so gut nur je ein Dieb einen Hanfkragen verdiente."

Mag sie das, oder mag sie nicht. Aber sie kann nichtverdienen, zu Tode qegeiselt oder eingckerkert zu werden, dissie verhungert; und dies Loos finden Alle, auf die der schwarzeDouglas böse ist."

Und den schwarzen Douglas wollt Ihr beleidigen einerSängerin wegen? Das wird noch die schlimmste von EurenFehden werden. Ach, Harry Gow, es ist so viel Eisen inEurem Kopf, als in Eurem Ambos!"

Ich habe das selber manchmal gedacht, Mistreß Shool-bred; aber bekomm' ich bei dieser neuen Gelegenheit ein PaarHiebe, so weiß ich nicht, wer mich pflegen soll, wenn Ihr vonmir lauft, wie eine aufgescheuchte wilde Gans. Ja, noch mehr,wer soll meine hübsche Braut empfangen, die ich dieser Tageauf den Wynd zu bringen denke?"

Ach, Harry, Harry!" sagte die alte Frau kopfschüttelnd;das ist nicht die Art, um eines ehrsamen Mannes Haus füreine junge Braut zu bereiten. Ihr solltet Euch mit Sittsam-keii und Anstand betragen, und nicht liederlich und üppig."

»Ich sage Euch noch ein Mal, dies arme Wesen geht michnichts an. Ich wünsche nur, daß sie in Sicherheit sei; und ichdenke, der kühnste Gränzbewohner in Perth wird den Riegelmeiner Thür so gut achten, wie das Thor von CarlisleCastle. Ich gehe jetzt hinab zu Sim' Glovers ich kann