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„Und ich bitte nochmals, daß unsre Frau mein Augenlichtschütze vor den schnöden Blendwerken des Satans"
„So sei cs, sag' ich Euch, gute Frau. Aber wozu all diesBitten und Beten? Hört Ihr mich nicht? oder wollt Ihrnicht thun, was ich Euch heiße?"
„Er muß es doch selber sein, wie'ü auch zugehe! Aber o!Er sieht dem bösen Feinde ähnlicher, da ihm ein solch Ge-päck am Mantel bängt. — O, Harry Schmied! Die Leutenannten Euch um geringere Dinge einen wilden Burschen;aber wer hätte je gedacht, daß Harry ein liederlich Weibsstückunter das Dach bringen könnte, das seine würdige Mutterdeckte, und wo seine eigene Amme dreißig Jahre lang gewohnthat!"
„Haltet Ruhe, alte Frau, und seid vernünftig," sagte derSchmied. „Diese Sängerin ist kein Liebchen für mich, nochfür sonst Jemand, den ich kenne; aber sie geht morgen frühmit dem Boten nach Dundee, und wir muffen sie bis dahinbeherbergen "
„Beherbergen!" sagte die alte Frau. „Ihr mögt solchemVieh Quartier geben, wenn cs Euch gefällt, Harry Wynd;aber dasselbe HauS soll nicht die liederliche Dirne und michbeherbergen, darauf verlaßt Euch."
„Eure Mutter ist böse aus mich," sagte Louise, das Ver-hältnis der Andern mißdeutend. „Ich will nicht bleiben, umihr Aergerniß zu geben. Wenn ein Stall vorhanden ist, sowird der ein genügendes Lager für mich und Charlot ge-währen."
„Ja, ja; ich denke, an solches Quartier seid Ihr am bestengewöhnt," sagte Frau Shoolbred.
„Hört, Amme Shoolbred," sagte der Schmied; „Ihrwißt, ich liebe Euch um Euretwillen selbst, und meiner Mutter