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Willen habe, gut zu sein. — Hört, Mädchen, laßt mich dasZeug für Euch tragen. Wir kommen dann schneller vorwärts "
Die arme Louise würde widersprochen haben, aber ihrAthem war zu erschöpft, als daß sie hätte sprechen können;sie gestattete daher ihrem gütmüthigen Beschützer, den kleinenKorb zu nehmen; als dies der Hund sah, lief er vor Harryhin, richtete sich auf, schüttelte die Vorderpfoten undlwinselteleise, als wollte er auch getragen sein.
„Ei nun, so muß ich Dich wohl auch schleppen," sagte derSchmied, welcher sah, wie ermüdet das Thier war
„Pfui, Charlot!" sagte Louise; „Du weißt, daß ich selberDich tragen werde."
Sie bemühte sich, den kleinen Hund zu sangen, aber erentkam ihr, und indem er an die andere Seite des Schmiedsging, erneuerte er seine Bitte um Aufnahme.
„Charlot hat Recht," sagte der Schmied; „er weiß ambeste», wer ihn tragen kann. Dies thut mir kund, mein artigKind, daß Ihr nickt immer der Träger Eurer Sacken selberwart. Charlot weiß was zu erzählen."
Eine solche Todeüblässe übe.rzog der armen Sängerin Ge-sicht, während Harry sprach, daß er genöthigt war, sie zuunterstützen, damit sie nicht zu Boden fiel. Sie erholte sichindeß nach wenig Augenblicken wieder, und mit matter Stimmebat sie ihren Führer, weiter zu gehen.
„Nun, nun," sagte Harry, als sie ihren Weg fortsetzten,„haltet Euch an meinen Mantel oder an meinen Arm, wennEuch das besser forthilft. Wir geben eine» schönen Anblick;und hält' ich noch eine Fiedel oder Guitarre auf dem Rücken,wir glichen dem lustigsten Paar Landstreicher, das je vor einemSchloßthor anklopfte. — Bei allen Nägeln," so dachte er beisich selbst, „wenn mir ein Nachbar mit diesem Pack Lumpen auf