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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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führt, und Knappe und Privado, wie man sagt, des jungenPrinzen ist."

Wie! des wilden, höhnischen jungen Mannes, der Anlaßzu jenem Skandal gab? O, bringt mich nicht dorthin,guter Freund! Ist keine christliche Frau da, die einem armenWesen in ihrem Stall oder ihrer Scheune für eine Nacht Ruhegönnen möchte? Ich will mit Tagesanbruch fortgehen. Ichhabe Gold und ich will Euch auch bezahlen, wenn Ihr michwohin führen wollt, wo ich sicher vor dem wilden Schwärmerbin und vor den Dienern des schwarzen Barons, in dessenBlicken der Tod lag."

Behaltet Euer Gold für die, die es brauchen, Mistreß,"sagte Harrp,und bietet nicht ehrlichen Händen das Geld an,was durch Lautenspiel, Fiedeln, Tanzen und vielleicht schlim-meres Handwerk gewonnen ist- Ich sag' Euch geradezu, Mistreß,ich lasse mich nicht bethören. Ich bin bereit, Euch zu jedemsichern Orte zu führen, den Ihr nennt, denn mein Versprechenist so fest, wie eine Eisenspange. Aber Ihr macht mich nichtglauben, als wüßtet Ihr nicht wohin. Ihr seid nicht so jungin Eurem Gewerbe, um nicht zu wissen, daß cs Wirthshäuscrin jeder Stadt gibt, zumal in einer Stadt wie Perth, woEuresgleichen Herberge für Geld finden kann, wenn Ihr nichteinen mehr oder weniger großen Dummkopf findet, der EureZeche bezahlt. Wenn Ihr Geld habt, Mistreß, so Hab' ichwenig Sorge um Euch; und in der That seh' ich wenig mehrals Vorwand in dem übertriebenen Kummer und der Furcht,allein zu sein, bei Jemand von Eurem Beruf."

Nachdem er so, wie er glaubte, angezeigt hatte, er lassesich durch die gewöhnlichen Künste einer Sängerin nicht täu-schen, ging er einige Schritte vorwärts, indem er sich einbil-dete, er handle so am weiseste» und klügsten; er konnte sich