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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Euch sogleich von meiner Gesellschaft befreien, die vielleichtguten Männern wenig Ehre bringt, müßt' ich nur, wohin ichgehen sollte."

Zum nächsten Jahrmarkt oder Feste gewiß," sagte Harryrauh, indem er nicht zweifelte, daß ihre Traurigkeit nur ver-stellt sei, um ihn zu fesseln, und vielleicht auch, weil er fürch-tete, selbst in Versuchung zu gerathen;und es ist das Festdes heiligen Madox zu Auchterarder. Gewiß wirst Du denWeg dorthin recht gut finden."

Aftr Auchter" wiederholte die Sängerin, vergebensmit ihrer südlichen Zunge die Celtischcn Laute versuchend.Man sagt mir, meine armen Lieder würden nicht verstan-den, wenn ich jenen schrecklichen Bergen näher käme."

Wollt' Ihr also in Perth bleiben?"

Aber wo wohnen?" sagte die Fremde-

Ei, wo wohntet Ihr die letzte Nacht?" erwiederte derSchmied.Ihr wißt sicherlich, woher Ihr kommt, obwohlIhr zweifelhaft scheint, wohin Ihr gehen sollt "

Ich schlief im HoSpitium des Klosters. Aber ich wardnur mit großer Schwierigkeit zugclaffen und man befahl mir,nicht wiederzukommen."

Nein, sie werden Euch nimmer aufnehmen, da Ihr desDouglas Zorn auf Euch geladen, das ist nur zu wahr. Aberder Prinz erwähnte Sir John Ramorny's ich kann Euchdurch Seitengassen zu seiner Behausung führen, obwohldies kein Geschäft für einen ehrlichen Bürger ist, und meineZeit drängt."

Ich will gehen, wohin es sei ich weiß, ich bin einAergerniß und eine Last. Es gab eine Zeit, wo es anderswar Aber wer ist dieser Ramorny?"

Ein artiger Ritter, der ein muntres Junggesellenleben