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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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nur der irdische Theil derer, die in ihrer Zeit zu weltlicher Lustanführten oder ihr folgten. Und so wirst auch Du sein, we-gen all' Deines Leichtsinns und Manderns, Deines Singensund Klimperns; Du, und alle solche Diener leichtfertiger undweltlicher Lust, mußt diesen armseligen Gebeinen gleich werden,die Deine eitle Weichlichkeit fürchtet und anzusehcn scheut."

Sprecht nicht von eitler Weichlichkeit, ehrwürdiger Va-ter," antwortete die Sängerin,denn der Himmel weiß, ichbeneide die Ruhe dieser armen gebleichten Reste; und wennich, meinen Leib darauf legend, ohne Sünde meinen Zustanddem ihrigen gleich machen könnte, so würde ich den Beinhau-fen zu meiner Ruhestatt wählen vor dem sanftesten und schön-sten Kiffen in Schottland."

Sei geduldig und komm'," sagte der Mönch in milde-rem Tone;der Schnitter darf die Arbeit nicht verlassen, bisSonnenuntergang das Zeichen gibt, daß das Tagewerk vor-über ist."

Sie gingen vorwärts. Bruder Cyprian öffnete am Endeeiner langen Gallerte ein kleines Gemach oder vielleicht eineKapelle, denn cs war mit einem Kruzisir geschmückt, vor wel-chem vier Lampen brannten. Alle neigten und bekreuztensich, und der Priester sagte zur Sängerin, auf das Kruzisirzeigend:Was sagt dies Zeichen?"

Daß Er den Sünder so gut wie den Gerechten zu sichladet"

'Ja, wenn der Sünder von seiner Sünde abläßt," sagteder Mönch, dessen Stimme offenbar milder war.BereiteDich hier zu Deiner Reise."

Louise blieb ein paar Augenblicke in der Kapelle und er-schien sogleich wieder in einem Mantel von grobem grauenTuch, worein sie sich dicht gehüllt hatte, indem sie soviel von