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nur der irdische Theil derer, die in ihrer Zeit zu weltlicher Lustanführten oder ihr folgten. Und so wirst auch Du sein, we-gen all' Deines Leichtsinns und Manderns, Deines Singensund Klimperns; Du, und alle solche Diener leichtfertiger undweltlicher Lust, mußt diesen armseligen Gebeinen gleich werden,die Deine eitle Weichlichkeit fürchtet und anzusehcn scheut."
„Sprecht nicht von eitler Weichlichkeit, ehrwürdiger Va-ter," antwortete die Sängerin, „denn der Himmel weiß, ichbeneide die Ruhe dieser armen gebleichten Reste; und wennich, meinen Leib darauf legend, ohne Sünde meinen Zustanddem ihrigen gleich machen könnte, so würde ich den Beinhau-fen zu meiner Ruhestatt wählen vor dem sanftesten und schön-sten Kiffen in Schottland."
„Sei geduldig und komm'," sagte der Mönch in milde-rem Tone; „der Schnitter darf die Arbeit nicht verlassen, bisSonnenuntergang das Zeichen gibt, daß das Tagewerk vor-über ist."
Sie gingen vorwärts. Bruder Cyprian öffnete am Endeeiner langen Gallerte ein kleines Gemach oder vielleicht eineKapelle, denn cs war mit einem Kruzisir geschmückt, vor wel-chem vier Lampen brannten. Alle neigten und bekreuztensich, und der Priester sagte zur Sängerin, auf das Kruzisirzeigend: „Was sagt dies Zeichen?"
„Daß Er den Sünder so gut wie den Gerechten zu sichladet"
' „Ja, wenn der Sünder von seiner Sünde abläßt," sagteder Mönch, dessen Stimme offenbar milder war. „BereiteDich hier zu Deiner Reise."
Louise blieb ein paar Augenblicke in der Kapelle und er-schien sogleich wieder in einem Mantel von grobem grauenTuch, worein sie sich dicht gehüllt hatte, indem sie soviel von