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„Zhr werdet nicht so unfreundlich gegen uns sein, Vet-ter," erwiederte der sanfte Monarch. „Es sind schlimme Zei-tungen vorhanden. Die unseligen Hochlandclans fangen wie-der an, sich offen zu empören, und die Ruhe des Hofes heischtdie Unterstützung unsrer besten Räthe und tapfersten Barone,um zu vollziehen, was wir zu thun Willens find- Der Nach-komme Thomas Randolphs wird gewiß den Enkel RobertBruce's in solcher Zeit nicht verlassen."
„Ich lasse bei ihm den Nachkommen des weltberühmtenJames von Douglas," antwortete March. „Es ist seiner Herr-lichkeit Stolz, daß er nie den Fuß in den Steigbügel setzt,ohne daß tausend Reiter zugleich mit ihm als tägliche Leib-wache aufsttzen, und ich glaube, die Mönche von Aberbrothockwerde» das beschwören. Gewiß, die Ritter von Douglas ver-mögen besser einen Haufen empörter Hochländer zurückzuschla-gen, als ich den englischen Bogenschützen und der Macht HenryHotspurs Widerstand zu leisten. Ueberdies ist hier seine Hoheit,der Herzog von Albany, der für die Sicherheit Ew. Majestätso gut sorgt, daß er Eure Brandanen unter die Waffen tretenläßt, wenn sich ein gehorsamer Unterthan der Residenz seinesKönigs nähert mit einem armseligen halben Dutzend Reiter,dem Gefolge des geringsten Barons, der eine Burg und tausendAcker dürres Land besitzt. Wenn man solche Vorsichtsmaßre-geln trifft, wo sich nicht der geringste Schein von Gefahrzeigt — denn ich hoffe, daß man keine von mir befürchtete —da wird Eure königliche Person vor wirklicher Gefahr gewißsicher bewacht sein."
„Mylord von March," sagte der Herzog von Albany,„die geringsten der Barone, von denen Ihr sprecht, lassen ihreBegleiter unter die Waffen treten, selbst wenn sie ihre liebstenund nächsten Freunde hinter der Eisenpforte ihres Schlosses