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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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digkeit," fuhr der König fort, der die Sache seines Sohnesgegen den Bruder verfocht.Ich habe nach ihm geschickt, damiter heute dem Rathe beiwohne, und wir werden sehen, wie erseiner Wicht nachkommt. Ihr selber gebt zu, Robin, daßdem Prinzen weder Scharfsinn noch Gewandtheit zu Geschäftenfehle», wenn er aufgelegt ist, sich damit zu befassen."

Ohne Zweifel fehlt cs ihm nicht daran, mein König,"erwiderte Albany,wenn er aufgelegt ist, sich damit zu be-fassen."

So sag' ich," cntgcgnete der König;und es freut michherzlich, daß Ihr mir beistimmt, Robin, bei dem armen un-glücklichen jungen Manne noch ein Mal Nachsicht anzuwenden.Er hatte keine Mutter mehr, um seine Sache bei einem un-willigen Vater zu vertreten. Daran muß man sich erinnern,Albany."

»Ich hoffe," sagte 'Albany,das Verfahren, welches EurerMajestät Gefühl am angenehmsten ist, werde sich als das wei-seste und beste bewähren."

Der Herzog durchschaute ganz gut die einfache Kriegslist,wodurch sich der König den Schlüffen seiner Bemerkungen zuentziehen, und, unter dem Vorwände seiner Genehmigung,einen entgegengesetzten Weg einzuschlagen suchte, als der ihmempfohlen worden. Aber obwohl er sah, daß er ihn nicht be-wegen konnte, den angegebenen Weg einzuschlagen, so mochteer doch nicht alle Hoffnung aufgeben, entschlossen, eine bessereGelegenheit zu erwarten, die ihm die Mißhelligkeiten zwischendem König und dem Prinzen bald gewähren sollten.

Inzwischen rief König Robert, aus Furcht, sein Brudermöchte den verhaßten Gegenstand, dem er soeben entgangen,wieder aufnehmen, laut den Prior der Dominikaner herbei.Euer Posten beherrscht den Schloßhvf, ehrwürdiger Vater.