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schädliche Richtung zu geben suchte. Durch die JntrigucnAlbany's wurde die Hand des Prinzen gleichsam an den Meist-bietenden verkauft, denn er gab öffentlich zu verstehen, derje-nige schottische Große, dessen Tochter die bedeutendste Mit-gift erhielte, dürfe hoffen, der Schwiegervater des Herzogsvon Rothsay zu werden.
Bei dem erfolgten Streite um den Vorrang wurde Georg,Graf von Dunbar und March, der für sich oder durch seineVasallen einen großen Theil der östlichen Grenzen besaß, denandern Bewerbern vorgezogen, und seine Tochter wurde mitwechselseitiger Zustimmung des jungen Paares dem Herzogvon Rothsay verlobt.
Aber eine dritte Partei mußte noch befragt werden, unddas war kein Anderer, als der furchtbare Archibald, Grafvon Douglas, zu fürchten wegen der Ausdehnung seiner Be-sitzungen, wegen seiner zahlreichen Aemter und Gerichtsbarkei-ten und wegen seiner Weisheit und seines Muthes, vereintmit unbändigem Stolze und einer ungewöhnlichen Rachlust.Auch war der Graf dem Throne nahe verwandt, indem ihmdie älteste Tochter des regierenden Königs vermählt war.
Nach der Verlobung des Herzogs von Rothsay mit desGrafen von March Tochter trat Douglas auf, als ob er ge-zögert hätte, an der Verhandlung Theil zu nehmen, um zuzeigen, daß sie ohne ihn nicht abgeschlossen werden könne, umden Contrakt ungiltig zu machen. Er bot seine Tochter Mar-jory mit einer noch bedeutenderen Mitgift an, als der Grafvon March versprochen hatte, und Albany, durch seine Hab-sucht und die Furcht vor Douglas beherrscht, machte seinenEinfluß auf den blödsinnigen Monarchen geltend und bestimmteihn, dem Grafen von March das Wort zu brechen und seinemSohne Marjory Douglas zu geben, eine Frau, die dieser nicht