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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
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gnügen störten, dem er den Morgen hatte widmen wollen.Er ging ihnen bis zur Mitte des Saales mit entblößtemHaupte und den Hut in der Hand entgegen, und begrüßtesie ungefähr so:Ah, Meister Bailie Craigdallie, ehren-werther Simon Glover, Väter der guten Stadt und Ihr,mein gelehrter Apotheker und Ihr, tapferer Schmied,und auch Ihr, mein muthiger Strumpfwirker, der mehr Köpfespaltet, als er Mützen verfertigt, was schafft mir dasVergnügen, so viel Freunde zu so gelegener Stunde bei mirzu sehen? Ich wollte auf die Falkenjagd, und Eure Gesell-schaft wird den Genuß noch erhöhen (bei Seite: ich hoffezu unsrer lieben Frau, daß sie die Hälse brechen!) dasheißt, wenn die Stadt keinen Auftrag für mich hat Gil-bert, Du Schelm, spute Dich mit dem Wein. Aber ichhoffe, Euer Geschäft ist nicht ernsterer Art, als zu versu-chen, ob der Malvasier hier seinen Wohlgeschmack behaltenhat?"

Die Abgeordneten der Stadt erwiederten ihres Oberrich-ters Höflichkeiten durch Verbeugungen und Kratzfüße, diemehr oder minder charakteristisch waren. Die Verbeugungdes Apothekers war die tiefste, und die des Schmieds die un-gezwungenste. Wahrscheinlich kannte er seinen eignen Werthals Mann des Schwertes. Der Bailie antwortete im Na-men der Andern.

Sir Patrick Charteris und unser edler Lord Oberrichter,"sagte Craigdallie würdevoll,wäre unsre Absicht nur, Gebrauchvon der Gastlichkeit zu machen, mit der Ihr uns schon oftempfangen habt, so hätte uns das Gefühl des Schicklichengelehrt, wie sonst auf eine Einladung zu warten. Was dieFalkenjagd anlangt, so haben wir deren für einen Morgenschon genug hehabt, denn wir stießen unterwegs auf einen