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Burschen, der im Stadtgebiet jagte und der unfern FreundOliver oder Proudfute, wie er genannt wird, aus dem Sattelgeworfen und gemißhandelt hat, einzig darum, weil er ihn inEurem und der Stadt Namen fragte, wer oder was er sei,daß er sich so viel herausnehme."
„Und was sagte er von sich?" fragte der Oberrichter.„Bei St. John! ich will ihn meine Jagd achten lehren!"
„Mit Eurer Gnaden Erlaubniß," sagte der Strumpf-wirker, „er nahm einen Vortheil über mich wahr. Aber ichstieg hernach wieder auf und setzte ihm muthig nach. Er nenntsich Richard der Teufel."
„Wie, mein Freund? Auf den die Lieder und Romanzengemacht sind?" sagte der Oberrichter. „Ich dachte, diesesBurschen Name wäre Robert "
„Ich denke, das sind verschiedene Leute, Mylord; ichnannte den Kerl bloS beim vollen Namen, denn eigentlichnannte er sich den Teufels-Dick und sagte, er sei ein John-stone und im Gefolge des Lorvs gleichen Namens. Aber ichhetzte ihn tüchtig und jagte ihm meine Jagdtasche wieder ab,die er mir bei meinem Unfall abgcnommen."
Sir Patrick schwieg einen Augenblick. „Wir haben,"sagte er dann, „vom Lord von Johnstone und seinen Beglei-tern gehört. ES kommt wenig dabei heraus, wenn man sichmit ihnen einläßt. — Schmied, sagt mir, habt Ihr das ruhigangesehen?"
„Ja, freilich wohl, Sir Patrick; meine Vorgesetzten be-fahlen mir, nicht zu Hilfe zu kommen."
„Nun, wenn Du ruhig geblieben bist," sagte der Ober-richter, „so seh' ich nicht ein, warum wir unruhig werdensollten; besonders da Meister Oliver Proudfute, obwohl an-fangs im Nachtheil, wie er sagt, seine Ehre und die der Stadt