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folger, und wie die Königin des Thaleö erschien, odschon aufder andern Seite des Flusses die starke Mauer von Elcho ihrden Vorrang streitig machen zu wollen schien. Jndeß warElcho um diese Zeit ein friedliches Kloster, und hinter denMauern, die es umschlossen, lebten keusche Jungfrauen, dieder Welt und ihren Genüssen entsagt hatten. „Ein tüchtigesSchloß," sagte der Waffenschmied, wieder auf die Thürme vonKinfauns blickend, „es ist Brustwehr und Panzer des schönenGebietes des Tay; es müßte manche gute Klinge schartigwerden, ehe man ihm beikommen könnte "
Der Pförtner von Kinfauns, der aus der Ferne die Per-sonen und den Stand der Nahenden erkannte, hatte bereitsdas Hofthor zu ihrem Eintritt geöffnet, nachdem er Sir PatrickCharteris hatte melden lassen, daß der älteste Bailie vonPerth mit mehrern anderen Bürgern dieser Stadt sich demSchlosse nähere- Der Ritter, der gerade auf die Falkenjagdgehen wollte, empfing diese Nachricht etwa auf die Weise, wieein Gutsherr in unserer Zeit, wenn ein ungelegener Besuchgemeldet wird, d. h. er wünschte im Stillen die Gäste zuallen Teufeln, während er laut befahl, fie mit gebührendemAnstand und aller Höflichkeit zu empfangen. Den Dienernbefahl er, Wildpret und kaltes Fleisch im großen Saale auf-zustellen, und seinem Kellermeister, einige Tonnen anzuzapfen,und seine Pflicht zu thun; denn wenn die gute Stadt dannund wann seinen Keller füllte, so waren die Bürger stetsebenso bereit, seine Flaschen leeren zu helfen.
Die guten Bürger wurden ehrerbietig in den Saal ge-führt, wo der Ritter, in einem Reitkleide und Stiefeln bisin die Mitte der Schenkel, fie mit einem Gemisch von Höf-lichkeit und oberherrlicher Herablassung empfing; er wünschtesie dabei in den Grund des Tay, weil sie ihn in einem Ver-