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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
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auf der Schulter tragen. Aber alles dies fruchtet nichts.Was sollen wir thun?"

Kurze Rede, gute Rede," sagte der Schmied.Gehenwir zu unsermProfoß, Hilfe und Beistand von ihm zu fordern."

Ein Beifallsgemurmel lief durch die Versammlung und OliverProudfute rief:Das Hab' ich seit einer halben Stunde ge-sagt, und Keiner von Euch wollte mich hören. Laßt uns zuunserm Profoß gehen, sagt' ich. Er ist selber ein Edler undmuß in allen Dingen zwischen Stadt und Adel entscheiden."

Still, Nachbarn, still; bedenkt, was Ihr sagt oder thut,"sagte ein dünner, magerer Mann, dessen kleine Person anGestalt noch kleiner und einem Schatten ähnlicher zu werdenschien durch sein Bemühen, eine außerordentliche Beschaffen-heit anzunehmen und sich selbst, in Uebereinstimmung mit sei-nen Reden, noch unbedeutender und unansehnlicher, als ervon Natur war, zu machen schien.

Verzeiht mir," sagte er,ich bin ein armer Apotheker.Trotzdem bin ich in Paris erzogen und habe meine Humanioraund meinen cursus mellenäi so gut studirt, wie Manche, diesich gelehrte Aerzte nennen. Mich dünkt, ich kann diese Wundeuntersuchen, und sie mit Erweichungen behandeln. Hier unserFreund Simon ist, wie Euch Allen bewußt, ein ehrenwcrtherMann. Glaubt Ihr, er würde bei einer Sache, welche dieEhre seines Hauses so nahe betrifft, nicht am eifrigsten unteruns Allen auf strenge Maßregeln dringen? Da ihm aber, wiees scheint, nichts daran liegt, eine Klage gegen die Nacht-schwärmer zu erheben, so erwägt, ob es nicht möglich sei, daßer seine besondern Gründe habe, die er nicht nennen mag, dieSache auf sich beruhen zu lassen? Mir kommtS nicht zu, Handan die Wunde zu legen aber, ach! wir wissen Alle, daßjunge Mädchen das sind, was ich flüchtige Essenzen nenne- Ge-