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morgen," sagte der gutgelaunte Meister; «und müßt Ihr, denk'ich, in letzter Nacht recht fest geschlafen haben, da Ihr, wie'sscheint, von dem Lärm des Gefechts nicht gestört wurdet. Run,ich dachte, ein munterer Hochländer müßte an seines MeistersSeite mit dem Dolch in der Hand stehen beim ersten Rufe derGefahr, der sich eine Meile in der Runde erhebt."
„Ich hörte nur einen unbestimmten Lärm," sagte derJüngling, während sein Gesicht plötzlich wie eine glühendeKohle flammte, »und ich nahm ihn für das Geschrei einigerlustigen Nachtschwärmer; und solcher Thorheit wegen darf ichnach Eurem Geheiß weder Thür noch Fenster öffnen, oder dasHaus beunruhigen."
„Gut, gut," sagte Simon. „Ich dachte, ein Hochländermüßte den Unterschied zwischen Schwcrterklirrcn und Harfen-klängen, zwischen Kriegsgcschrci und Freudenrufe besser kennen.Aber laß es sein, Bursche; ich bin froh, daß Du Deine hän-delsüchtigen Sitten verlierst. Iß Dein Frühstück, denn ichhabe ein Geschäft für Dich, was Eile erfordert."
„Ich habe schon gefrühstückt und bin selber sehr eilig. Ichwill nach den Bergen- — Habt Ihr eine Botschaft an meinenVater?"
„Nein," erwiederte der Handschuhmacher etwas überrascht;„aber bist Du bei Sinnen, Bursche? oder welche Rache führtDich von der Stadt weg, gleich der Schwinge eines Wirbel-windes?"
„Mein Auftrag ist plötzlich gekommen," sagte Conachar,mit Mühe sprechend; ob aber wegen der zögernden Verlegen-heit, mit welcher man eine fremde Sprache redet, oder obaus anderem Grunde, ließ sich nicht leicht unterscheiden. «Es
soll eine Versammlung stattsinden — eine große Jagd."-
Er hielt inne.