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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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werker die Leute am liebsten haben, von denen wir leben; nunist mein Handwerk, für die edeln Ritter, Knappen, Edelknechteund Andere zu arbeiten, die die Waffen, welche ich fertige, füh-ren) natürlich ist's daher, daß ich die Ruthvens, die LindsapS,dieOgilvps, die Oliphants und so viele andere unserer tapfern,edlen Nachbarn, die in meinen Rüstungen gehen wie ebensoviel Paladine, dem hochländischen nackten Gesindel vorziehe, dasuns nur zu schaden sucht, um so mehr, da in jedem Clannicht fünf sind, die einen verrosteten Waffenrock haben, so altals ihr Brattach (Banner); und der ist nur das Werk einesungeschickten Schmieds aus ihrem Stamme, der nicht zu unsererehrsamen Zunft gehört und auf seinen Ambos drauf los häm-mert, wie vor ihm sein Vater- Ich sage, solche Leute kann einehrsamer Handwerker nicht mit günstigen Augen betrachten."

Gut, gut," antwortete Simon;ich bitte Dich, laß ge-rade jetzt die Sache ruhen, denn da kommt der saumseligeBursche; und obwohl es ein Feiertagsmorgen ist, so mag ichdoch keine blutigen Puddings mehr "

Der Jüngling trat ein. Sein Gesicht war bleich, seineAugen roth, und sein ganzes Wesen zeigte eine große Unruhe.Er setzte sich an das untere Ende des Tisches, Dorothee ge-genüber und bekreuzte sich, als schickte er sich an, sein Früh-mahl zu nehmen. Da er sich selber nichts vorlegte, bot ihmKatharina einen Teller, worauf einige der Kuchen lagen, dieso allgemein gelobt worden waren. Anfangs wies er ihreGefälligkeit mißmuthig zurück; als sie aber ihr Anerbieten mitgutmüthigem Lächeln wiederholte, nahm er einen Kuchen indie Hand, zerbrach ihn und war im Begriff, einen Bissen zuessen, als ihm der Versuch zu peinlich zu werden schien under wiederholte ihn nicht noch ein Mal-

»Ihr habt schlechten Appetit zu einem heiligen Valentins-