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Sie schwatzten, scherzten und lachten. Auch Katharina hatteihren Gleichmuth wieder gewonnen, wo Frauen und Mädchenunsrer Zeit den ihrigen am ersten verlieren — in der Küchenämlich und in der Oberaufsicht der Hausangelegcnheiten,worin sie ihres Gleichen suchte. Ich zweifle sehr, ob das Le-sen Seneka's in gleichem Zeiträume in demselben Grade ihrGemüth beruhigt haben würde.
Die alte Dorothee setzte sich an das Tischende, wie es injener Zeit Sitte war; und die beiden Männer waren so sehreingenommen von ihrer eigenen Unterhaltung (und Katharinaentweder mit der Beobachtung derselben oder ihren eigenenBetrachtungen so sehr beschäftigt), daß die alte Frau die Erstewar, die des jungen Conachar Abwesenheit bemerkte.
„Es ist wahr," sagte der Meister Glover; „geh' und ruf'ihn, den müßigen Hochlandsburschen. Man sah ihn währenddes Kampfes in letzter Nacht nicht, wenigstens ich nicht. Be-merkte ihn Jemand?" Die Antwort war verneinend; undHarry bemerkte darauf: —
„Es gibt Zeiten, wo die Hochländer versteckt sein können,wie ihr eigenes Rothwild, — ja, und auch vor der Gefahrebenso schnell davonlaufen. Ich habe sie schon selber alsothun sehen."
„Und es gibt Zeiten," erwiederte Simon, „wo König Ar-thur und seine Tafelrunde ihnen nicht Stand halten könnten.Ich wünsche, Harrp, Ihr sprächt etwas ehrerbietiger von denHochländern. Sie sind oft in Perth, theils einzeln, theilszahlreich, und Ihr solltet Frieden mit ihnen halten, so langesie Frieren mit Eucb halten wollen."
Eine trotzige Antwort schwebte auf Harry's Lippen, aberer unterdrückte sie klüglich.
„Ei, Du weißt, Vater," sagte er lächelnd, „daß wir Hand-