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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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wollte, hörte ich Deine Kammerthür aufgehen und beobachteteDich, wie Du die Treppe hinabstiegst nicht um Dich gegendiesen schlaftrunkenen Harry zu schützen, sondern mit eignen er-freuten Blicken zu sehen, wie mein liebes Mädchen das that,was ihr Vater besonders wünschte. Nun, herab mit denthörichten Händen, und wenn Du auch ein Bischen crröthest,so schickt cs sich nur desto besser zum St. Valentinsmorgen,denn da steht einer Mädchenwange das Roth vorzüglich."

Während Simon Glover sprach, zog er mit sanfter Ge-walt die Hände herab, die der Tochter Gesicht verdeckten. Sieerrötbete allerdings tief, aber es lag mehr als Mädchenschamin ihrem Gesicht und ihre Augen füllten sich schnell mit Thrakien-Wie! weinen, Kind?" fuhr der Vater fort,neinwahrlich, das ist mehr als vonnöthen; Harry, hilf mirdiesen kleinen Narren trösten."

Katharina gab sich Mühe, sich zu sammeln und zu lächeln,aber das Lächeln hatte einen melancholischen und ernstenAusdruck.

Ich wollte nur sagen, Vater," sagte das schöne Mädchenvon Perth, indem sie sich wie vorher anstrengte,daß ich, indemich Harry Gow zu meinem Valentin wählte und ihm dieVorrechte und den Gruß am Morgen gab, gemäß hergebrachterSitte, ihm nur meine Dankbarkeit bozeigen wollte für seinenmannhaften und treulichen Dienst, und Euch meinen Gehor-sam- Aber verleit' ihn nicht zu dem Glauben und o!theuerster Vater, unterhalte nicht selbst eine Idee, daß ich mehrim Sinn hatte, als was das Versprechen, seine treue und ge-neigte Valentine das Jahr hindurch zu sein, von mir fordert"Ja ja ja wir verstehen das Alles," sagte Simonin dem besänftigenden Tone, mit welchem die Amme ein Kindberuhigtwir verstehen, was das bedeutet; genug für ein