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„Ja, in Wahrheit," sagte der Vater, „sie übt einen selt-samen Einfluß auf diejenigen, die ihr nahen; — der hoch-ländische Bursche, Conachar, der mir nun seit einigen Jahrenzu schaffen macht, hat, wie Du weißt, ganz die Art seinerLandsleute, und doch gehorcht er Katharinen auf das ge-ringste Zeichen, und sie ist wirklich fast die Einzige im Hause,die ihn regieren kann. Sic gibt sich viel Mühe, ihn seinerauhen Hochlandsgewohnheitcn ablegen zu lassen."
Hier ward Harry Schmied unruhig auf seinem Stuhle, ererhob die Flasche, stellte sie wieder hin und rief endlich:„Der Teufel hole den jungen Hochländerhund und seine ganzeSippschaft! Was braucht Katharina einen solchen Burschenzu unterweisen! Es wird ihr mit ihm gehen, wie mir mitdem jungen Wolf, den ich thörichtcr Weise als einen jungenHund aufzichen wollte. Jedermann hielt ihn für zahm; aberin einem unglücklichen Augenblicke, da ich auf dem BergeMoncrieff mit ihm spazieren ging, warf er sich auf die Heerdedes Laird und richtete unter dieser eine Verheerung an, diemir theuer zu stehen gekommen wäre, wenn der Laird nichtgerade eine Rüstung nöthig gehabt hätte- Daher wundert esmich, daß Ihr, Vater Glover, der Ihr doch ein Mann vonEinsicht seid, diesen hochländischen Burschen — der seineMucken hat, verlaßt Euch d'rauf — so nah' bei Katharinalaßt, als wenn außer Eurer Tochter Niemand seine Schul-meisterin machen könnte."
„Pfui, mein Sohn, pfui, — Ihr seid jetzt eifersüchtig,"sagte Simon, „auf einen armen, jungen Burschen, der sich,um Euch die Wahrheit zu sagen, hier nur aufhält, weil erauf der andern Seite des Gebirges nicht so gut leben kann."
„Ja, ja, Vater Simon," entgegnete der Schmied, der all'die beschränkten Ansichten des Bürgers jener Zeit hatte,