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er sein und seines Gastes Glas füllte, »es betrübt mich, beimeiner Seele, daß meine Tochter so übel gelaunt ist; aberes fällt auch, dünkt mich, ein Theil der Schuld auf Dich.Warum kommst Du mit Schwert und Dolch hierher, da Dudoch weißt, daß sie einfältig genug ist, den Anblick dieserWaffen nicht ertragen zu können? Erinnerst Du Dich nicht,daß Du vor Deiner Abreise von Perth einen kleinen Streitmit ihr hattest, weil Du Dich nicht in die friedliche Trachtder ehrbaren Bürger kleiden willst, sondern immer bewaffnetsein mußt, wie die schurkischen JackmanS, die im Dienste desAdels stehen? ES ist wahrlich Zeit genug für einen friedsa-men Bürger, zu den Waffen zu greifen, wenn die Gemeinde-glocke schallt, die uns in die Waffenrüstung ruft."
„Ach, mein guter Vater, das war nicht meine Schuld;aber kaum hatt' ich meinen Klepper verlassen, als ich hierhereilte, um Euch von meiner Rückkehr zu benachrichtigen undEuch um die Erlaubnis) zu bitten, wenn's Euch gefällt, fürdies Jahr Mistreß Katharinens Valentin zu sein. Nachdemich von Mrs. Dorothee erfahren, daß Ihr Beide in die Do>minikanerkirche gegangen wäret, so entschloß ich mich, Euchdorthin zu folgen, theils, um mit Euch die Messe zu hören,und dann auch, möge mir's unsere liebe Frau und St. Valen-tin vergeben, um sie zu sehen, die so selten an mich denkt.Als Ihr in die Kirche ginget, sah ich drei Männer, die mirverdächtig schienen, während sie Euch und Katharina in'sAuge faßten und sich mit einander beriethen; namentlich er-kannte ich Sir John Ramorny trotz seiner Verkleidung rechtgut, ungeachtet er ein sammetnes Band über dem einen Augehatte und einen Mantel trug, wie ihn gewöhnlich die Dienerhaben. So dacht' ich, weil Ihr alt seid, Vater Simon, und derLehrbursche mir etwas zu jung vorkam, um sich gut zu schla-
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