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Mann, wenn Dir etwas am Segen eines Vaters und desheiligen Valentin liegt, dessen heiliger Festabend heute ist."
Bald hörte man, wie der Handschuhmacher laut nach Do-rothee rief, und nachdem dieselbe mit Schlüsseln geklimpertund Treppen auf- und abgelaufen, erschien sie mit drei gro-ßen Bechern von grünem Glas, was in jener Zeit für einegroße und kostbare Seltenheit galt, und der Handschuhmacherfolgte ihr mit einer großen Flasche, mindestens drei Quartunsrer entarteten Zeit enthaltend. — »Da ist ein Glas Wein,Harry, mindestens zur Hälfte älter, als ich selber; mein Va-ter erhielt ihn zum Geschenk vom alten wackern Crabbe, demflämischen Ingenieur, der während der Minderjährigkeit Da-vid's II. Perth so tüchtig vertheidigte. Wir Handschuhmachervermochten stets im Kriege etwas vor uns zu bringen, wenndieser gleich nicht in so unmittelbarer Beziehung zu unssteht, wie zu Euch, die Ihr in Eisen und Stahl arbeitet.Mein Vater hatte sich die Gunst des alten Crabbe zu erwer-ben gewußt; ich will Dir ein andermal sagen, bei welcherGelegenheit und wie lange diese Flaschen eingegraben waren,um sie den englischen Plünderern zu entziehen- Ich will jetzteinen Becher auf das Wohl der Seele meines Vaters leeren— mögen ihm seine Sünden vergeben sein! Dorothee, Dumagst darauf Bescheid thun, dann kannst Du in Dein Schlaf-gemach gehen. 2ch weiß, daß Du die Ohren spitzest, Weib,aber ich habe zu sagen, was Niemand hören darf, außerHarry Schmied, mein angenommener Sohn "
Dorothee wagte nicht zu widersprechen, sondern nahm ihrGlas, oder vielleicht ihren Humpen, guten Muthes und zogsich sodann, wie ihr Herr befohlen hatte, in ihr Schlafgemachzurück. Die beiden Freunde blieben allein.
„ES betrübt mich, Freund Harry," sagte Simon, während