rung des Schwertes und der Streitaxt in Schottland seinesGleichen nicht hat und der im Jahre fünfhundert Mark er-werben kann, ohne einen Feiertag zu entweihen."
Als die Tochter ihren Vater in so bestimmtem Tone spre-chen hörte, verneigte sie sich ehrerbietig und zog sich ohne wei-tere Adschicdsworte nach ihrem Schlafgemach zurück.
Drittes Kapitel-
Woher kommt Schmied, ob Lord, ob Knopp', obRitter,
Als vo» dem Schmied, der vor dem AmboS steht?
Verstegon.
Des Waffenschmieds Herz schwoll von verschiedenen wider-streitenden Empfindungen, so daß es den ledernen Kollersprengen zu wollen schien, unter welchem es verborgen lag.Er stand auf und streckte seine Hand dem Handschuhmacherentgegen, während er das Gesicht von ihm abkehrte, alswünsche er, daß man in seinen Mienen nicht seine Bewegunglesen möchte.
„Wahrlich, hängt mich auf, wenn ich Euch jetzt Lebewohlsage, Mensch," sprach Simon, seine Hand auf jene legend, dieihm der Waffenschmied entgegenhielt. „Unter einer Stundemindestens will ich Euch die Hand nicht zum Abschied schüt-teln. Wartet einen Augenblick, Mann, und ich will Euch dasAlles erklären. Gewiß werden einige Tropfen Blut aus deraufgeritztcn Haut und etliche thörichte Worte von eines thö-richten Mädchens Lippen Vater und Sohn nicht scheiden,wenn sie einander so lange nicht gesehen hatten? Bleib also,
Mödch. p. Perth. I. 4