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„Dann, mein lieber Harry," sagte das enthusiastischeMädchen, indem sie mit ihren niedlichen Händen die starke,nervige Faust des kräftigen Waffenschmieds ergriff, die sienicht ohne Schwierigkeit aufhob, ohne daß der Schmied ihrwiderstand, sondern sie ganz gewähren ließ — „dann werftdie Kunst von Euch, die eine Schlinge der Versuchung fürEuch ist- Entsagt der Verfertigung von Waffen, die nur da-zu dienen können, das menschliche Leben zu verkürzen, das ansich schon zu kurz ist für die Reue, oder um durch ein Gefühlder Sicherheit diejenigen zu ermuthigen, welche ohnedies dieFurcht abhaltcn konnte, sich der Gefahr bloszustellen. DieKunst, Waffen zu schmieden, sei's zum Angriff, sei's zur Ver-theidigung, ist gleich strafbar für einen Mann, dessen heftigerCharakter in dieser Arbeit einen Fallstrick und Gelegenheitzum Sündigen findet- Entsagt also ganz der Kunst, Waffenzu schmieden, welcher Gattung fie auch sein mögen, und ver-dient Euch die Vergebung des Himmels, indem Ihr Allemabschwört, was Euch zu der Sünde verführen kann, die Ihram leichtesten begeht "
„Und was," murmelte der Waffenschmied, „soll ich fürmeinen Unterhalt thun, wenn ich der Kunst des Waffenschmie-dens entsage, in welcher Harry vom Tay bis zur Themse be-kannt ist?"
„Eure Kunst selber," sagte Katharina, „kann unschuldigeund löbliche Zwecke erstreben- Wenn Ihr keine Schwerter undSchilde mehr schmiedet, so könnt Ihr den nützlichen Spaten,die friedliche Pflugschar und die Geräthschaften fertigen, diedes Lebens Unterhalt gewinnen oder seine Freuden erhöhenhelfen. Ihr könnt Riegel und Schlösser schmieden, um dasEigenthum des Schwachen gegen die Uebermacht des Stärkernund gegen die Angriffe der Räuber zu schützen. Die Menschen