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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
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werden sich noch an Dich wenden und belohnt wird Dein be-scheidener Fleiß-"

Aber hier ward Katharina unterbrochen. Ihr Vater hattedie Reden gegen Krieg und Turniere mit einer Empfindunggehört, die, obwohl ihre Lehren neu für ihn waren, ihm sagte,daß fie trotz dem nicht ganz irrig sein möchten. Er wünschtesogar im Stillen, daß derjenige, der sein Schwiegersohn werdensollte, sich nicht aus freien Stücken den Gefahren aussetzenmöchte, welchen sein unternehmender Geist und seine außeror-dentliche Stärke den Schmied bisher nur allzuleicht hatten ent-gegentreten lasten. Soweit hätte er gewünscht, sollten Katha-rinens Worte auf das Gemüth ihres Verlobten wirken, der,wie er wußte, wo die Liebe im Spiele war, ebenso nachgiebig,als halsstarrig und unbeugsam blieb, wenn man ihn mit feind-lichen Vorstellungen oder Drohungen angriff. Aber ihre Redewidersprach geradezu seinen Ansichten, als er sie darauf bestehenhörte, sein künftiger Schwiegersohn sollte ein Handwerk auf-geben , welches damals in Schottland das einträglichste warund Harry von Pcrth mehr einbrachte, als jedem andernWaffenschmied des Königreichs. Er hatte eine undeutlicheVorstellung, daß cs nicht schlimm gethan wäre, den Schmiedvon der Gewohnheit abzubringen, die Waffen allzuoft zu hand-haben, ob es gleich auf der andern Seite seinem Stolze schmei-chelte, mit einem Manne in näherer Verbindung zu stehen,der fie mit solcher Ueberlegcnheit zu führen verstand, was injener kriegerischen Zeit kein geringes Verdienst war. Als eraber hörte, wie seine Tochter ihrem Liebhaber als den kürzestenWeg, jene friedliche Stimmung des Gemüths zu gewinnen, denbezcichnete, daß er das einträgliche Handwerk aufgeben solle,worin es ihm Keiner gleichthat, und welches ihm bei den Feh-den, die täglich stattfanden, und bei den häufigen Kriegen einen