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die Handlungen dieser edlen Ritter von demjenigen, was unserHarry Gow in seinem Kreise thut? Wer hat jemals sagenhören, daß er seine Stärke und Geschicklichkeit gemißbrauchthabe, um Ucbles zu thun oder Unterdrückung zu begünstigen,und wer weiß es nicht, wie oft er sich ihrer zur Unterstützungder guten Sache in unserer Stadt bediente? Solltest nicht Du,vor allen andern Frauen der Stadt, Dir eine Ehre darausmachen, daß ein Mann, der ein so gutes Herz und einen sokräftigen Arm besitzt, sich für Deinen Verlobten erklärt hat?Auf was bilden sich denn die stolzesten Damen mehr ein, alsauf die Tapferkeit ihres Liebhabers? Und hat der kühnsteRitter in Schottland ausgezeichnetere Thaten vollbracht, alsm'ein wackrer Sohn Harry, wenn er auch von niedriger Her-kunft ist? Kennt man ihn nicht im Niederland wie im Gebirgals den besten Waffenschmied, der je ein Schwert verfertigthat, als den besten Krieger, der je eins zog?"
„Mein theuerster Vater," antwortete Katharina, „EureWorte widersprechen sich selbst, wenn Ihr Eurem Kinde erlaubenwollt, so zu sprechen. Danken wir Gott und den guten Hei-ligen, daß wir in niederem, friedlichen Stande geboren sind,der uns der Aufmerksamkeit Derjenigen überhebt, welche hoheGeburt und mehr noch der Stolz durch Werke blutgierigerGrausamkeit zum Ruhme führt, welche die Großen und Mäch-tigen ritterliche Thaten nennen- Eure Weisheit wird zugeben,daß es unverständig von uns wäre, uns mit ihren Federn zuschmücken und ihre prächtigen Kleider zu tragen; warum wollenwir also die Laster nachahmen, denen sie sich ohne Rückhalthivgcben? Warum wollen wir uns den Stolz ihres verhär-teten Herzens und ihre unmenschliche Grausamkeit zu eigenmachen, welcher ein Mord nicht allein Unterhaltung gewährt,sondern auch Gegenstand eiteln Ruhmes ist? Die, deren Rang