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trinken will," antwortete der junge Celte. „Der Sohn meinesVaters hat sich für einen Abend schon genug erniedrigt."
„Das heißt gut gekräht für einen jungen Hahn," sagteHarry; „aber Du hast so weit recht, mein Junge, daß derMann verdient, Durstes zu sterben, der ohne Mundschenk nichttrinken will."
Aber sein Wirth ertrug den Trotz des jungen Lehrlingsnicht so geduldig. — „Nun, bei meinem ehrlichen Wort unddem besten Handschuh, den ich je machte," sagte Simon, „Duwirst ihn mit Getränk aus dem Becher und Krug versehen,wenn Du und ich unter einem Dache schlafen sollen."
Finster erhob sich Conachar, nachdem er diese Drohung ge-hört, und näherte sich dem Schmied, der bereits einen Becherin der Hand hatte, und füllte diesen; während jedoch Harry denArm hob, um den Becher zum Munde zu führen, that Conacharscheinbar einen falschen Tritt und stieß daran, daß das schäu-mende Ale dem Waffenschmied über Gesicht und Kleider floß. Gut-muthig, wie er trotz seiner Kampflust war, verlor derselbe bei sol-cher Herausforderung doch die Geduld, ergriff den Jünglingan der Kehle, die ihm unter die Hände kam, schnürte diesezusammen und rief, während er den Burschen zurückwarf:„Wär' dies an einem andern Orte geschehen, junger Galgen-vogel, so hätt' ich Dir die Ohren vom Kopfe geschnitten, wieich Manchem von Deinem Clan vor Dir gethan."
Conachar erhob sich mit der Behendigkeit eines Tigersund rief: „Deß sollst Du Dich nicht noch einmal rühmen kön-nen!" Mit diesen Worten zog er ein kleines, scharf geschliffe-nes Messer aus dem Busen, stürzte auf Harry los und suchtees ihm über dem Schlüsselbein in den Hals zu stoßen, wo-durch er ihn tödtlich verwundet haben würde; aber sein Geg-ner wußte ihm mit solcher Gewandtheit in den Arm zu fallen,