es nennen — ich bin überzeugt, Ihr würdet mich von diesemStreit nicht zurückgehalten haben! — und ich war so glücklich,ihn am linken Knie zu verwunden."
„Wohlgethan, bei St. Andreas! — Mit wem hattet Ihrzunächst zu thun?" sagte Simon, lachend über die Thaten sei-nes friedfertigen Freundes.
»Ich Mug mich mit einem Schotten im Torwood," ant-wortete Harry Schmied, »wegen eines Streites, wer der bessereFechter sei, was, Ihr wißt ja wohl, sich nicht ohne eine Probeentscheiden ließ. Der arme Schelm verlor zwei Finger."
„Gut genug für den friedlichsten Burschen in Perth, dernie ein Schwert anrührt, außer in seinem Berufe- — Wohlan,was gibt's sonst zu erzählen?"
„Wenig — denn die Züchtigung eines Hochländers ist eineSache, nicht der Rede werth."
„Warum hast Du ihn gezüchtigt, o Mann des Friedens?"forschte der Handschuhmacher.
„Aus keinem Grunde, so viel ich mich entsinne," erwiderteder Schmid, „außer, weil er sich auf der Südseite der Stir-lingbrücke zeigte."
„Nun, so trink' ich Dir zu, und Du bist mir willkommennach all' diesen Thaten. — Conachar, rühr' Dich. Laß dieKannen bereit sein, und Du sollst einen Becher vom Nußbrau-nen für Dich selbst haben, mein Junge."
Conachar schenkte das gute Getränk mit schuldigem Gehor-sam für seinen Meister und Katharina ein. Aber so wie diesgeschehen, stellte er den Krug aus den Tisch und setzte sichnieder.
„Was soll das, Bursche! — ist dies Deine Sitte? Füllemeinem Gaste, dem ehrsamen Meister Harry Schmied!"
„Meister Schmied mag sich selber einschenken, wenn er