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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
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Zügen lag eine düstere Wolke der Unzufriedenheit, und währender ein Tuch über den Tisch breitete, und Teller, Salz undPfeffer und anderes Zubehör aufsetzte, kurz, die Pflichten einesheutigen Bedienten erfüllte, die nach der Sitte der Zeit jedemLehrlinge oblagen, war er über die knechtischen Dienste, die erzu verrichten hatte, sichtbar aufgebracht und erbittert. Dasschöne Mädchen von Perth betrachtete ihn nicht ohne Unruhe,als fürchtete sie, seine sichtbare üble Laune möchte die Unzufrie-denheit seines Meisters erhöhen, und erst nachdem ConacharsAugen Katharinens Blick zum zweiten Male begegnet waren,konnte cr's über sich gewinnen, seinen Widerwillen einiger-maßen zu verbergen und eine größere Bereitwilligkeit beiDiensten, die er zu vollziehen hatte, an den Tag zu legen.

Und hier müssen wir unserm Leser mittheilen, daß, obwohldie zwischen Katharina Glover und dem jungen Hochländergewechselten Blicke anzeigten, daß sie an dem Lehrling einigenAntheil nehme, doch der aufmerksamste Beobachter in Verle-genheit gewesen wäre, wenn er hätte entdecken sollen, ob ihrGefühl stärker war, als dasjenige, das bei einem Mädchen,gegenüber einem jungen Manne ihres Alters, mit dem sieunter einem Dache wohnt und in freundlichem Umgänge lebt,sich von selber versteht.

Du hast eine lange Reise gemacht, Sohn Harry," sagteGlover, der, obwohl durchaus nicht verwandt mit dem jungenHandwerker, ihn immer mit diesem freundlichen Namen nannte»hast auch viele andere Flüsse gesehen, außer dem Tay, undmanch' andre schöne Stadt, außer St. Johnston."

Aber doch nichts, was mir halb so gut gefallen hätte,und auch nichts, was halb so werth wäre, mir zu gefallen,"antwortete der Schmied;ich versichere Euch, mein Vater, alsich über die Wicks von Baiglie ging und unsre schöne StadtMädch. v. Perth. I. S